Bildung zum Frühstück

Veröffentlicht am 09.09.2013, 19:54 Uhr     Druckversion

Foto: Hermann Hanser und Martin Habersaat in einer Kita

Wie kann Barsbüttel die Qualität an den Kitas verbessern? Wie könnten gute Ganztagsangebote an den Grundschulen in Barsbüttel und Willinghusen aussehen? Wie steht es um die Inklusion an den Grundschulen und der Erich Kästner Gemeinschaftsschule? Vor solchen Fragen steht die Gemeinde Barsbüttel dieser Tage. Vieles hängt von Entscheidungen in Kiel und Berlin ab. Die SPD Barsbüttel möchte die Bundestagswahl am 22. September zum Anlass nehmen, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Mit dabei sind Martin Habersaat, der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Hermann Hanser, der Vorsitzende der SPD-Fraktion der Gemeindevertretung Barsbüttel und Vorsitzende des SKS-Ausschusses in Barsbüttel. Los geht es am Samstag, dem 14. September 2013 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Café toHus im Bürgerhaus Barsbüttel.

 

Folgende Themenblöcke schlagen Habersaat und Hanser vor:

2008 ist das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ der  UNO-Generalversammlung in Kraft getreten, das die Rechte von Menschen mit Behinderung auf Inklusion beschreibt. Inklusion ist Menschenrecht, bedeutet aber auch große Herausforderungen für unsere Schulen. Das Land ist für die personelle Ausstattung der Schulen zuständig, die Städte und Gemeinden für denen räumliche und sächliche Ausstattung. Aber können die Herausforderungen ohne eine Beteiligung des Bundes bewältigt werden?

Seit dem 1. August 2013 gibt es einen Rechtsanspruch für Zwei- bis Dreijährige auf einen Betreuungsplatz. Für Drei- bis Sechsjährige gibt es diesen Anspruch schon länger. Städte und Gemeinden haben, mit Hilfe von Bund und Land, viel unternommen, um genügend Plätze zu schaffen. Auch in Barsbüttel hat sich viel getan. Aber werden die Kitas auch ihrem Bildungsauftrag gerecht? Kann der Bund auch die Qualität der Plätze fördern, nachdem die nötige Quantität sichergestellt ist?

Ganztagsschule ist wichtig, um allen Kindern und Jugendlichen die beste Bildung zu ermöglichen. Schule soll ein aktiver Lehr- und Begegnungsort sein - mit bester Förderung aller Schülerinnen und Schüler, mit hervorragend qualifizierten Pädagogen, guten Freizeitangeboten und einer attraktiven Vernetzung mit Vereinen, Kulturträgern, Jugendhilfe und Jugendarbeit. Schleswig-Holstein hat auf diesem Weg mit einigen gebundenen und vielen offenen Ganztagsschulen (nur) erste Schritte geschafft. Kann sich die Idee der SPD durchsetzen, im Rahmen eines zweiten Ganztagsschulprogramms aber die Qualität der Angebote zu verbessern und schrittweise jedem, der möchte, einen Ganztagsplatz anzubieten?

 

Foto: Hermann Hanser und Martin Habersaat bei einem Kita-Besuch

Homepage: SPD-Barsbüttel


Kommentare
Keine Kommentare
 
Dr. Nina Scheer, MdB

SPD Bundestagsfraktion
Sozialdemokraten in Europa

Mitmachen

 

Umweltforum SPD