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Rührei, Brötchen, Bildungspolitik

Veröffentlicht am 16.09.2013, 13:25 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat und Hermann Hanser

Rührei, Brötchen und Bildungspolitik - so sah das Frühstücksbuffet für etwa 20 Barsbüttlerinnen und Barsbüttler aus, die einer Einladung der SPD Barsbüttel ins Bürgerhaus gefolgt waren. Hermann Hanser, Fraktionsvorsitzender der SPD Barsbüttel und Vorsitzender des SKS-Ausschusses der Gemeinde, und Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, sprachen mit Lehrern, Eltern und Großeltern über Wünsche und Wirklichkeit von Kitas, Grundschulen und Gemeinschaftsschule.


Hermann Hanser: „Angesichts der nahenden Bundestagswahl war es uns ein Anliegen zu zeigen, welche Weichenstellungen wir in Barsbüttel leisten können, was in Kiel entschieden wird und wo wir auf die Unterstützung des Bundes angewiesen sind.“ Beispiel Inklusion: 2008 ist das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ der  UNO-Generalversammlung in Kraft getreten, das die Rechte von Menschen mit Behinderung auf Inklusion beschreibt. Inklusion ist Menschenrecht, bedeutet aber auch große Herausforderungen für unsere Schulen. Das Land ist für die personelle Ausstattung der Schulen zuständig, die Städte und Gemeinden für denen räumliche und sächliche Ausstattung. Aber können die Herausforderungen ohne eine Beteiligung des Bundes bewältigt werden?

Seit dem 1. August 2013 gibt es einen Rechtsanspruch für Zwei- bis Dreijährige auf einen Betreuungsplatz. Für Drei- bis Sechsjährige gibt es diesen Anspruch schon länger. Städte und Gemeinden haben, mit Hilfe von Bund und Land, viel unternommen, um genügend Plätze zu schaffen. Auch in Barsbüttel hat sich viel getan. Aber werden die Kitas auch ihrem Bildungsauftrag gerecht? Kann der Bund auch die Qualität der Plätze fördern, nachdem die nötige Quantität sichergestellt ist?

Ganztagsschule ist wichtig, um allen Kindern und Jugendlichen die beste Bildung zu ermöglichen. Schule soll ein aktiver Lehr- und Begegnungsort sein - mit bester Förderung aller Schülerinnen und Schüler, mit hervorragend qualifizierten Pädagogen, guten Freizeitangeboten und einer attraktiven Vernetzung mit Vereinen, Kulturträgern, Jugendhilfe und Jugendarbeit. Schleswig-Holstein hat auf diesem Weg mit einigen gebundenen und vielen offenen Ganztagsschulen (nur) erste Schritte geschafft. Kann sich die Idee der SPD durchsetzen, im Rahmen eines zweiten Ganztagsschulprogramms die Qualität der Angebote zu verbessern und schrittweise jedem, der möchte, einen Ganztagsplatz anzubieten?

Martin Habersaat: „Ich habe mich gefreut, vor allem mit Schulpraktikern und Eltern über anstehende Fragen ins Gespräch zu kommen. Vieles, was die Zukunft unserer Kinder betrifft, wird nun einmal von der Politik entschieden. Insofern lautet mein Aufruf immer: Mischt euch ein!“

 

Homepage: SPD-Barsbüttel


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