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Zum Artikel „Bus und Bahn stärker vernetzen“ aus den Schleswiger Nachrichten vom 29.11.2019

Veröffentlicht am 12.12.2019, 17:33 Uhr     Druckversion

Die gegenwärtige Klimadebatte macht den Opportunismus einiger Unionspolitiker deutlich. Keine Ausnahme ist hierbei der CDU MdL Johannes Callsen aus Mohrkirch. In dem oben genannten Artikel spricht J. Callsen davon, die Bahnstrecke Süderbrarup-Kappeln wieder zu beleben. Scheinbar weiß bei der Jamaica-Landesregierung die rechte Hand nicht, was die linke Hand tut...

J. Callsens Koalitionskollege Bernd Buchholz von der FDP, seines Zeichens Verkehrsminister, denkt über derartige Überlegungen ganz anders. Dies konnten wir im Amt Arensharde schmerzlich erfahren. Die Gemeinde Ahrenviölfeld hat schlüssiges Konzept zur Ertüchtigung des Bahnhaltepunktes Ahrenviölfeld erarbeitet, welches von der Gemeinde Treia vollumfänglich unterstützt wird, und dieses dem Verkehrsministerium vorgelegt. Aber all die Mühen und Überlegungen werden scheinbar nicht belohnt. Das Anliegen der Treianer und Ahrenviöler Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter wurde innerhalb eines 30minütigen Gespräches mit dem Minister kurzer Hand abgelehnt. An J. Callsen ist dies wohl vorbei gegangen. Wenn er es ernst meint mit der Wiederbelebung alter Bahnhöfe und dem Ausbau des Bahnnahverkehrs in unserer Region, hätte er schon längst ein gutes Wort auch für den Bahnhaltepunkt Ahrenviölfeld einlegen müssen. Es bleibt aber wohl nur bei den populistischen Lippenbekenntnissen und wohl auch nur so lange wie die Klimadebatte andauert. Schade, dass der Bahnhaltepunkt Ahrenviölfeld offenbar keine Unterstützung seitens der Landesregierung findet. Hier wird eine gute Chance vertan, den ÖPNV ohne große finanzielle Mittel und ohne Eingriff in den aktuellen Fahrplan auch im ländlichen Raum weiter auszubauen.

Torge Johannsen (SPD Jübek)

Hannah Hansen (SPD Treia)

Petra Schulze (SPD Schuby)

Homepage: SPD-Schleswig-Flensburg


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