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„Rückwurfverbot ist zentrales Thema der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik“

Veröffentlicht am 05.05.2011, 13:57 Uhr     Druckversion

Maria Damanaki und Ulrike Rodust Brüssel: „Die zukünftige Gemeinsame Fischereipolitik der Europäischen Union muss auf langfristige Planung setzen, statt auf kurzsichtiges Quotengefeilsche“, das hat die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust anlässlich einer Anhörung deutlich gemacht, zu der die Sozialdemokratische Fraktion am Mittwochnachmittag ins Europäische Parlament eingeladen hatte.

Die gut besuchte Veranstaltung bot Vertretern von Wissenschaft, Fischereiindustrie, Nichtregierungsorganisationen, Verwaltung und Politik die Möglichkeit zu Diskussionen über den Erhalt der „Ressource Fisch". In ihrer Begrüßungsrede betonte Rodust, der als fischereipolitischer Koordinatorin der S&D-Fraktion die Rolle der Gastgeberin zufiel, die Notwendigkeit für die verschiedenen Interessensgruppen, besser zusammenzuarbeiten.

Zwei Monaten bevor die Kommission ihre Reformvorschläge auf den Tisch legt benannte die für Fischerei verantwortliche Kommissarin, Maria Damanaki, die Beendigung von Rückwürfen als eines der zentralen Themen der GFP-Reform: Es müsse einen verbindlichen Zeitplan für ein Rückwurfverbot geben.

„Besonders gefreut hat mich auch, dass sich die Kommissarin für eine dezentralere Ausrichtung der Europäischen Fischereipolitik ausgesprochen hat“, erklärte Rodust: „Nicht jede Detailregelung muss in Brüssel entschieden werden, häufig wäre es sinnvoller, wenn vor Ort flexibler und schneller reagiert werden könnte.“

Rodusts Fazit der Veranstaltung: „Wir konnten deutlich machen, dass die Sozialdemokratische Fraktion für eine Reform eintritt, die dafür sorgt, dass unsere Europäische Fischerei am Leben bleibt, indem wir die Ressource Fisch behutsam managen und dass wir uns stark machen für Fairness in der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern.“

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


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