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Debatte zu EHEC-Ausbreitung vor dem Europäischen Parlament:

Veröffentlicht am 07.06.2011, 14:33 Uhr     Druckversion

Solidarischen Umgang gefordert
Angesichts der Vehemenz der Ausbreitung und der Schwere der Erkrankungen muss die Suche nach den Hintergründen der EHEC-Infektionen höchste Priorität bleiben. Das betonte die agrarpolitische Sprecherin der deutschen Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, Ulrike Rodust, am Dienstag während der Plenardebatte in Straßburg.

„Mein Verständnis von hochwertigen Nahrungsmitteln ist, dass sie gesund sind und kontrolliert in den Handel gelangen“, erklärte die Europaabgeordnete. Hier gäbe es immer noch zu viele Lücken. „In den vergangenen Wochen haben sich die Agrarpolitiker im Europäischen Parlament mehrfach für eine deutliche Reduzierung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung ausgesprochen, um so eine weitere Zunahme an Antibiotika resistenten Keimen zu verhindern – jetzt zeigt sich, welche Bedrohung von solchen Bakterien ausgeht“, so Rodust weiter.

„Ich komme aus der Region in Europa, in der der EHEC Erreger am Schlimmsten wütet, die Bürger bei mir zu Hause fürchten sich jeden Tag vor neuen Zahlen weiterer Erkrankungen“, erläuterte die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete während der Debatte vor dem Europäischen Parlament. Deshalb sei es für sie auch eine Selbstverständlichkeit, dass vor allen nur möglichen Trägern dieses Keimes gewarnt worden sei.

Bei aller verständlichen Panik, dürfe es aber auf keinem Fall zu einer "Hexenjagd" kommen, die viele gut arbeitende Landwirte in ganz Europa in den Ruin zu treiben drohe. „Für alle muss deshalb klar sein, dass wir als Europäische Union solidarisch miteinander umgehen müssen und uns in Notlagen gegenseitig hilfreich zur Seite stehen“, fordert Rodust. Deshalb müssten auf medizinischer Ebene alle Sachverständigen an einen Tisch und in ökonomischer Hinsicht müsse denen geholfen werden, die unschuldig in ein finanzielles Desaster geraten seien.

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


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