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SPD setzt auf Bildung als Zukunftschance

Veröffentlicht am 21.02.2012, 19:24 Uhr     Druckversion

Der Ortsverein Steinbergkirche diskutiert mit Ralf Stegner und den lokalen SPD-Landtagskandidaten Ralf Wrobel und Jens Maßlo

Der Saal im Steinberger Hof ist gut gefüllt. Eifrig läuft das Personal umher und sorgt für Getränke, bevor es endlich losgehen kann. Die SPD hat geladen und knapp 50 Bürger haben den Weg hierher gefunden, um zu sehen, was die Partei, die gute Aussichten hat, den ersten SPD Ministerpräsidenten seit Heide Simonis zu stellen, inhaltlich so zu bieten hat.
Und das hat es in sich. Ohne lange Vorreden und müdes Geplänkel erklärt Landes- und Fraktionschef Ralf Stegner, was die SPD von „den anderen“ unterscheidet. Natürlich will auch die SPD den Haushalt stabilisieren, da führt kein Weg dran vorbei. Aber nicht als Selbstzweck, sondern um wieder Handlungsfähigkeit zu erlangen. Ein Wort, was noch öfter an diesem Abend fallen wird.

Doch am häufigsten wird die Frage gestellt, was eigentlich gerecht sei. Und hier liegt auch schon die Kernaussage, die Stegner gerne und oft wiederholt. Es muss gerecht zugehen im Land. Die Zuhörer im Saal nicken bestätigend. Vereinzelt ist auch ein „Jawoll“ und „Da müssen wir wieder hin!“ zu vernehmen.

Und Stegner macht deutlich, dass es nicht gerecht ist, wenn die schwarz-gelbe Koalition im Bund mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition in Kiel die Steuer für die Hoteliers senkt. Die Gelder fehlen nun in Schleswig-Holstein und wenn die jetzige Regierung sagt die SPD rechne sich das Leben schön und die Pläne seine alle finanziell nicht gedeckt, dann gehört auch das mit zu ganzen Wahrheit.

Das jedoch am Meisten bemühte Wort des Abends ist wohl der Begriff Bildung. Denn nur wenn den jungen Menschen Bildungsmöglichkeiten gegeben werden, können Sie sich aus der Armutsfalle befreien. Und das dafür benötigte Geld ist gut investiert: Denn jeder Mensch, der aufgrund einer guten Bildung später einen vernünftig bezahlten Arbeitsplatz erhält – hier hält Stegner inne und erinnert daran, dass man hier nicht von 3,50 € sondern von mindestens 8,50 € Mindestlohn spreche – sorgt dafür dass er einerseits keine Transferleistungen vom Staat beziehen muss und zahlt obendrein noch Steuern, die wiederum dem Staat zu Gute kommen. Das System, wenn es denn erst einmal etabliert ist, trägt sich also selbst.
In der anschließenden Diskussion werden verschiedenste Themen aufgegriffen, das Schulsystem, die Arbeitnehmerrechte und, und, und. Alles Dinge, die die SPD in einer neuen Regierung anpacken wird. Und das hier eben nicht „die da oben“ sitzen, sondern in der SPD auch Politik zum anfassen gemacht wird, wird deutlich, als es um regional bedeutende Themen wie Windkraft und Biogasanlagen geht.
Es wird schnell klar. Hier sitzen Kandidaten zum Anfassen, die obendrein ein stimmiges Programm hinter sich haben.

Nach knapp 2 ½ Stunden ist die Veranstaltung zu Ende. Nicht ohne, dass sich jeder noch einmal bei Ralf Stegner für den Vortrag bedankt hat und den Kandidaten seine/ihre Unterstützung mit auf den Weg gegeben hat.
Der Wahlkampf ist in Angeln angekommen. Und die SPD ist Guter Dinge!

Clemens Teschendorf
Stv. Vorsitzender
OV Steinbergkirche

Homepage: SPD-Schleswig-Flensburg


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