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"Reform der Fischereipolitik nimmt wichtige Hürde"

Veröffentlicht am 18.12.2012, 16:03 Uhr     Druckversion

Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments stimmt für Kompromisstexte der SPD-Berichterstatterin

Der Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments hat sich am Dienstag für verbindliche Maßnahmen zur Beendigung der Überfischung der europäischen Fischbestände ausgesprochen. Außerdem beschlossen die Fachpolitiker die Einführung eines Rückwurfverbots. Nur die konservative EVP-Fraktion stimmte gegen die zur Abstimmung stehenden Kompromisstexte.
"Ich bin sehr erleichtert, dass wir nun die schwierigste Hürde genommen haben. Ich gehe davon aus, dass das Gesamtparlament im Februar unsere Entscheidung bestätigen wird. Danach können wir mit einem breiten Kreuz in die Verhandlungen mit dem Ministerrat treten und die Reform unter Dach und Fach bringen", kommentierte die SPD-Europaabgeordnete Ulrike RODUST, die als Berichterstatterin für die Aushandlung des Abstimmungstextes zuständig war, die Entscheidung.

Geht es nach dem Fischereiausschuss, dürfen ab 2015 keine überhöhten Fangquoten mehr beschlossen werden. Bis 2020 sollen sich die Fischbestände erholen. Ab 2014 soll schrittweise der Rückwurf von essbarem Fisch zurück ins Meer beendet werden. Zurzeit dürfen die Fischer zu kleine oder nicht vermarktungsfähige Fische zurückwerfen und müssen für diese Fische auch keine Quote nutzen. "Nach Einführung des Rückwurfverbots werden unsere Fischer selektiver fischen müssen – aber das können sie auch", erklärte Ulrike RODUST die Maßnahme.

Die Parlamentarier sprachen sich außerdem für einen faireren Umgang mit Drittländern aus. Auch in ihren Gewässern darf die EU nicht mehr zur Überfischung beitragen. Wichtige Vorentscheidungen wurden auch beim Thema Fischereisubventionen getroffen: Regelbrecher sollen in Zukunft keinen Zugang zu EU-Mitteln mehr erhalten.

"Die Abstimmung im Ausschuss hat belegt, dass die EU-Fischereipolitik besser wird, wenn das Europäische Parlament mitentscheidet. Die Mehrheit meiner Kollegen und Kolleginnen hat ein Ohr für die Wünsche der Menschen. Europas Bürger wollen, dass ihr Fisch nachhaltig und fair gefangen wird!", freute sich Ulrike RODUST.

+++ INFO +++
Pressekonferenz mit Ulrike Rodust am Dienstag, 18.12.2012 um 16:30 Uhr.
Raum ASP 5G2 des Europäischen Parlaments
Im Livestream unter:
http://www.europarl.europa.eu/ep-live/en/other-events/video?event=20121218-1630-SPECIAL

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


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