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Zum Artikel „Stoppt die Herdprämie den Krippenausbau?

Veröffentlicht am 13.07.2012, 21:28 Uhr     Druckversion

vom 10. Juli in der SN

Meine Äußerungen in dem Artikel haben zu Missverständnissen geführt, die ich mit diesem Leserbrief ausräumen möchte. Selbstverständlich wird sich die SPD Fraktion weiterhin für einen notwendigen Ausbau der Krippenplätze nachdrücklich einsetzen. Der Ausbau von Krippenplätzen ist für uns eine wichtige Voraussetzung um Grundlagen in der Bildung und im Sozialverhalten zu erlernen. Die beabsichtigte Einführung des Betreuungsgeldes (Herdprämie) ist aus diesem Grunde schädlich und wird von uns abgelehnt. Auch als Grundvoraussetzung Familie und Beruf in Einklang zu bringen sind Krippenplätze zwingend notwendig.

Was ein notwendiger Ausbau sein wird, werden die Anmeldezahlen und Prognosen in der Zukunft bestimmen. Die als Orientierung gedachte Größe von 30 % der infrage kommenden Kinder ist für uns keine bestimmende Größe. Es können weniger aber auch deutlich mehr Plätze benötigt werden. Die Eltern werden zukünftig einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben. Wir werden alles Notwendige dafür veranlassen, allen Eltern die einen Krippenplatz haben möchten, diesen auch zur Verfügung zu stellen. Um kurzfristig auf den Bedarf reagieren zu können, sollten Planungen für den weiteren Ausbau von Krippenplätzen in den Schubladen liegen.

Wie viele Krippenplätze in Zukunft benötigt werden, können wir nur schwer abschätzen. Viele Rahmenbedingungen spielen dabei eine Rolle, nicht zuletzt ob das Betreuungsgeld eingeführt wird. In den letzten Monaten spielte der Ausbau der Krippenplätze in den Gremien der Stadt Schleswig eine große Rolle. Wir haben Förderzusagen für nicht kommunale Krippenplätze und Erweiterungsbauten für stadteigene Krippenplätze beschlossen. Wir waren uns in den Gremien der Stadt Schleswig darüber einig, dass der notwendige weitere Ausbau sorgfältig beobachtet und wenn notwendig, eingeleitet werden soll. Insofern ist es richtig die Einführung und Auswirkungen des Betreuungsgeldes mit zu berücksichtigen.

Karsten Reimer
Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion

Homepage: SPD-Schleswig


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