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Endlich geschafft: Gleichstellungsbeauftragte wird ein Hauptamt!

Veröffentlicht am 26.10.2018, 12:43 Uhr     Druckversion

Endlich geschafft:
Gleichstellungsbeauftragte wird ein Hauptamt!

Nachdem die bisherige Gleichstellungsbeauftragte in Rente gegangen war hatte sie der Politik noch übermittelt, dass die gewachsenen Aufgaben nicht mehr ehrenamtlich zu leisten seien. Daraufhin hatten SPD und Bündnis 90/Die Grünen am 24.07.18 den Antrag gestellt, dass die Position der zukünftigen Gleichstellungsbeauftragten eine hauptamtliche Stelle in Teilzeit mit 12 Wochenstunden sein solle. Dieser Antrag wurde mit knapper Mehrheit von der Stadtvertretung am 05.09.18 so beschlossen.
Was nun kam war ein trauriges Gezerre: Da es für die Durchführung dieses Beschlusses noch einer Satzungs- und Stellenplanänderung bedurfte, befasste sich der Hauptausschuss am 24.09.18 mit diesem Thema und beschloss mit einer Stimme Mehrheit, die Satzung nicht zu ändern. Der höherwertige Beschluss der Stadtvertretung wurde einfach ignoriert!
Mit dem nächsten Beschluss wurde dann das Ganze endgültig zur Posse: Die Gegner der Aufwertung zum Hauptamt merkten nämlich nicht, dass beim ersten Haushaltsnachtrag die Kämmerin den Stellenplan bereits geändert hatte. Obwohl sie auf die Änderung hinwies wurde der Nachtrag mit der Änderung der Stelle in ein Hauptamt auch von den Gegnern so beschlossen. So etwas passiert wenn man nicht zuhört und nicht zu Ende liest!
In der gestrigen (24.10.18) Stadtvertretung fiel dann die Entscheidung:

Die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten wird ein Hauptamt!

Geschlossen dafür gestimmt haben die SPD und Bündnis 90/Die Grünen sowie 3 Mitglieder der CDU-Fraktion und ein Mitglied des SSW. Die Vernunft hatte gesiegt.

Warum dieser Kampf?

In der Hauptsatzung der Stadt finden sich die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten:
„Die Gleichstellungsbeauftragte trägt zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Stadt Kappeln bei. Sie ist dabei insbesondere in folgenden Aufgabenbereichen tätig:
- Einbringung frauenspezifischer Belange in die Arbeit der Stadtvertretung und der von    dem Bürgermeister geleiteten Verwaltung
- Prüfung von Verwaltungsvorlagen auf ihre Auswirkungen für Frauen
- Mitarbeit an Initiativen zur Verbesserung der Situation von Frauen in der Stadt
- Anbieten von Sprechstunden und Beratung für hilfesuchende Frauen
- Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen, Betrieben und Behörden, um frauenspezifische Belange wahrzunehmen“.

Wir – SPD und Bündnis 90/Die Grünen - sind der Auffassung, dass die Gleichstellung der Frauen sowohl im Berufs- als auch im Privatleben noch lange nicht verwirklicht ist.
Frauen werden immer noch benachteiligt und zum Teil schikaniert.
Wegen der Wichtigkeit und Vielfältigkeit dieser Aufgaben ist die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten ab sofort ein Hauptamt!

Rainer Moll, SPD-Stadtvertreter                                                          

Homepage: SPD-Kappeln


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