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Schlei-Terrassen auf der Zielgeraden
Herausgeber: SPD-Kappeln am: 26.10.2017, 10:24 Uhr

Schlei-Terrassen auf der Zielgeraden



Seitdem die Marienewaffenschule in Ellenberg 2002 geschlossen wurde, versucht die Stadt ohne Erfolg dieses Grundstück zu vermarkten. Mittlerweile hat sich das Gelände zu einer Ruinenlandschaft entwickelt an dem ich jeden Tag vorbeifahren muss.



Das wird sich nun in Kürze ändern!



Nach mehreren fruchtlosen Einzelversuchen kam es im September 2011 zu einem Bewerberverfahren. Daraus ging die AMA aus Hamburg als Sieger hervor. Alle erhofften sich eine schnelle Entwicklung zu einem städtischen Schmuckstück. Auf Nachfragen erfuhren die Stadtvertreter/innen aber immer nur, dass die Anwälte der Stadt und der AMA noch verhandelten. Nichts genaues, keine Angaben worin die Schwierigkeiten bestehen würden. Für uns stellte sich das mittlerweile als ein sog. "Anwalts-Ping Pong" dar. Ein Anwalt schrieb einen Entwurf, der Gegenanwalt antwortete mit einer Gegenstellungnahme. So ging das Jahrelang hin und her!



Im April 2016 nahmen jeweils 2 Stadtvertreter von SPD und CDU das Heft des Handelns selbst in die Hand und sprachen ohne Anwälte direkt mit den Vertretern der AMA. Einmal in Kappeln und einmal in Hamburg. Wir waren erstaunt, dass die Unterschiede in der Einschätzung einer Einigung nicht so unüberwindlich schienen, wie es uns geschildert worden war. Durch unsere Beharrlichkeit haben wir erreicht, dass danach dann Gespräche mit dem Investor, der Verwaltung, der Anwälte und der Politik stattfanden. Nach und nach und trotz zum Teil erbitterten Widerstand der LWG, des SSW, der Grünen und des Bürgermeisters verdichtete sich das Ganze zu einem sogenannten "Städtebaulichen Vertrag" zwischen der Stadt und der AMA. In diesem Vertrag sind alle Dinge festgeschrieben, die im Bebauungsplan nicht stehen können.Immer wieder mussten wir uns sagen lassen, dass wir den Interessen der Stadt zuwiderhandeln würden.



Barer Unsinn! Schließlich ist über 5 Jahre überhaupt nichts passiert.



Wir haben dafür gesorgt, dass der B-Plan aufgestellt wurde und im Verfahren schon gut gediehen ist. Auf Antrag der SPD und der CDU hat dann der Bauausschuss auf seiner Sitzung am 16.10.17 den Städtebaulichen Vertrag gegen die Stimmen der bereits Genannten endgültig beschlossen und den Bürgermeister beauftragt, den Vertrag zu unterzeichnen. Dies wird am 13.11.2017 geschehen. Wenn das B-Plan Verfahren gut weiterläuft wird im Dezember dieses Jahres die Baureife für die Schlei-Terrassen erreicht. Danach werden als erstes alle vorhandenen Gebäude abgerissen. Es folgt die Durchführung der Neubaumaßnahmen in 8 Abschnitten nach der endgültigen Fassung des B-Planes. Wir werden weiter berichten.



Rainer Moll, SPD-Fraktionsvorsitzender


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