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Forderung nach Aufgabe der Gemeinwohlflächen ist grundfalsch

Veröffentlicht am 20.09.2017, 10:04 Uhr     Druckversion

Die Jusos in der Stadt Neumünster sind entsetzt über die anhaltenden Forderungen zur Aufgabe der Gemeinwohlfläche in der Slevogtstraße:

 

In der Slevogtstraße ist bis vor kurzem mit großem Engagement ein Projekt der Kinder- und Jugendarbeit etabliert gewesen, auf das wir in Neumünster stolz sein können!

Die Ansichten der Fraktionen der CDU, der FDP, des BfB sowie jene des Stadtteilbeirats sind aus jugendpolitischer Sicht absolut nicht nachzuvollziehen, man sehe nach deren Ansicht keinen Bedarf mehr für eine Gemeinwohlfläche und strebe eine Nachnutzung in Form von seniorengerechter Wohnbebauung an.

Die Fläche ist im Bebauungsplan als Fläche für das Gemeinwohl – insbesondere für Kinder- und Jugendarbeit – ausgewiesen. Und das ist gut und richtig! Sind die obengenannten Fraktionen und der Stadtteilbeirat denn wirklich der Auffassung, dass wir für Kinder und Jugendliche an diesem Standort nichts mehr tun müssen?!

 

Hierzu erklärt Paul Weber, Juso-Kreisvorsitzender: „Im Zuge der Diskussionen in Ausschuss- und Stadtteilbeiratssitzungen steht und stand die Streichung einer Gemeinwohlfläche auf der Agenda, die wir mit aller Entschiedenheit ablehnen. Im Übrigen würde es bei weiteren Beschlussfassungen wieder unterlassen werden, die nach Gemeindeordnung vorgeschriebene Beteiligung der betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie der anderen anzuhörenden Interessengruppen angemessen durchzuführen!“

„Aus unserer Sicht ist es verantwortungslos, dass sich die Fraktionen der CDU, der FDP, des BfB und des Stadtteilbeirats ohne Bedenken gegen eine generationen-übergreifende Baumaßnahme in Form eines Begegnungszentrums aussprechen. Der voranschreitende demographische Wandel erfordert solche Maßnahmen., um dem Auseinanderdriften der Gesellschaft in den Stadtteilen entgegenzuwirken sowie den gemeinsamen Austausch aller gesellschaftlichen Strukturen zu stärken!“ ergänzt Philipp Beutler, stellvertretender Juso-Kreisvorsitzender.

 

Abschließend stellen Weber und Beutler klar: „Die Forderung des Stadtteilbeirats nach altersgerechtem, bezahlbarem Wohnen im Stadtteil unterstützen die Jusos ohne Wenn und Aber. Hier ist die Stadtplanung gefragt endlich in eine zukunftsorientiere Stadtteilentwicklung einzusteigen, ohne die Generationen gegeneinander auszuspielen. Den sozialen Frieden erhalten wir nur in einem Miteinander, Gegeneinander geht gar nichts!“

Homepage: Jusos Neumünster


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