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Positive Entwicklungen

Veröffentlicht am 28.01.2018, 14:41 Uhr     Druckversion

Kurzer Bericht aus der Sitzung des Kultur-, Sport und Tourismusausschusses vom  24.01.2018 zu den Themen: Sachstand Theater, Weiterentwicklung des Stadtmuseums, Ostseefjord Schlei GmbH – Nachhaltiges Reiseziel, Bronzerelief und V

Sachstand Theater

Der Bürgermeister berichtete, dass es derzeit positive Gespräche mit dem SSF gibt und dort Bereitschaft gezeigt wurde, SlesvigHus über das Ende des bestehenden Mietvertrages (2019) hinaus zu vermieten, damit dort bis zur Fertigstellung des Theater-Anbaus Auf der Freiheit weiter Theateraufführen stattfinden können. Der Aufstellungsbeschluss für den benötigten B-Plan soll am 6. März in den Bauausschuss. Die im Wettbewerbsverfahren ausgeschriebene Funktion der Projektsteuerung wird demnächst besetzt. Anschließend erfolgt die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs.

 

Weiterentwicklung des Stadtmuseums

Zur Steigerung der Attraktivität und Erhöhung der Wirtschaftlichkeit sind verschiedene Maßnahmen geplant. Im Torhaus sollen Räume vermietet werden. Auf dem Gelände soll eine Museumsgastronomie eingerichtet werden. Die historische Druckerei wird sich dem Publikum weiter öffnen und zu einer multifunktionalen für die Öffentlichkeit nutzbaren Kulturwerkstatt erweitert werden. Dort können dann zukünftig Angebote der Museumspädagogik, Nutzungen durch Kulturschaffende, Möglichkeiten der Erwachsenenbildung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule angeboten werden. Angebote für Kinder werden ausgeweitet. Mitarbeiter des Museums gehen auch in Schulen und Kitas. Auf diese Weise werden Kinder an Kultur herangeführt. Dabei steht der Gedanke des Erlebens, Mitmachens und anschaulichen/greifbaren Vermittelns im Vordergrund. Die Spielzeugsammlung Gunkel und das Teddybärhaus werden zu einem Kinderhaus zusammengefasst. Das gibt Möglichkeiten, die stadtgeschichtlichen Ausstellungen zu aktualisieren. Schließlich erfordern Brandschutzauflagen  den Einbau eines zweiten Rettungsweges. Dies bietet jedoch auch  Chancen zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Die Umsetzung der Maßnahmen hängt im Wesentlichen von der Förderfähigkeit und dem möglichen Förderumfang ab. Die Verwaltung muss jetzt diverse Fördermöglichkeiten prüfen. Dazu wollte man die Zustimmung der Politik. Der Ausschuss stimmte einstimmig zu.

 

Dazu Stephan Dose (SPD): “Wir haben in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit Verwaltung und Politik eine Vielzahl von Maßnahmen vorgeschlagen. Jetzt geht es in die Umsetzung. Es ist gut, dass sich das Museum weiter öffnet und auch aktiv nach außen geht. Viel Arbeit, aber es wird sich sicher lohnen.“

 

Ostseefjord Schlei GmbH – Nachhaltiges Reiseziel, barrierefreier Tourismus

Auch hier gab es gute Nachrichten. Die OFS GmbH arbeitet derzeit an einer Zertifizierung als nachhaltiges Reiseziel. In der kommenden Woche findet das entsprechende Audit statt. Wenn es klappt, wäre dies die erste Destination in Schleswig-Holstein, die dieses Zertifikat erhält. Das Thema Nachhaltigkeit passt auch sehr gut zu dem erfolgreichen Konzept LangsamZeit/Ruhe/Entspannung /Entschleunigung.

Außerdem arbeitet die OFS GmbH gemeinsam mit dem Schleswiger Seniorenbeirat am Thema barrierefreier Tourismus. Schwachstellen sollen aufgezeigt und wenn möglich beseitigt werden. Außerdem sollen speziell für Menschen mit Behinderungen Broschüren mit Routen und Einzelzielen entwickelt werden.

 

Bronzerelief

Vertreter der Wirtschaft haben die Idee entwickelt, am Stadthafen ein Bronzerelief (Größe ca. 1 qm) aufzustellen, das die ursprüngliche Siedlungsstruktur Haithabus darstellt. Damit soll auch das Thema Wikingerstadt befördert werden. Die Förderfähigkeit des Projekts wird derzeit geprüft, die Stadt Schleswig müsste einen Finanzierungsanteil von rd. 10 T€ leisten. Die Idee fand Anklang und soll weiter verfolgt werden. Dabei kam dann aber auch die Idee auf, dass dann auf Haddebyer Seite ein ähnliches Relief mit dem Hinweis auf Schleswig Sinn machen würde.

 

Veranstaltungen auf den Königswiesen

Da die Neugestaltung der Königswiesen im Rahmen der Landesgartenschau seinerzeit hoch gefördert wurde, gibt es seitens des Landes Auflagen zur Nutzung für kommerzielle Zwecke. Dies bezieht sich auf die nutzbaren Flächen und auch auf die Zahl der Veranstaltungstage (derzeit max. 30). Die Verwaltung hat vorgeschlagen, die Zahl der Veranstaltungstage auf 50 zu erhöhen und  auch das Gelände rund um das Louisenbad soll zukünftig für Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

 

Das wurde vom Ausschuss begrüßt. Die Pläne müssen nun mit dem Städtebauförderreferat geklärt werden.

 

Die SPD hat allerdings darauf hingewiesen, dass die Belange der angrenzenden Sportvereine sowie der DLRG bei den Veranstaltungen zu berücksichtigen sind und auch der Kinderspielplatz für die Öffentlichkeit stets zugänglich sein sollte. Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass das bei den entsprechenden Verträgen mit den Veranstaltern berücksichtigt wird.

 

 

Schleswig, 26. Januar 2018

Für die SPD im KST-Ausschuss

Stephan Dose

Sönke Harders

Maren Korban

 

Homepage: SPD-Schleswig


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