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Vielfalt beim Saatgut fördert Artenerhalt und Biodiversität

Veröffentlicht am 13.07.2012, 11:17 Uhr     Druckversion

Kirsten Eickhoff-Weber, MdL Zum Urteil des Europischen Gerichtshofs (EuGH) zum Saatgut erklrt die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsten Eickhoff-Weber:

Wir freuen uns ber das Urteil des EuGH zur EU-Richtlinie ber das Saatgut. Es strkt kleine Bauern und Zchter insbesondere die kologisch wirtschaftenden und beschrnkt die Macht von Agrar-Konzernen wie Monsanto.
Dass nicht zugelassene, meist alte Sorten in den Handel
gebracht werden knnen, hilft dem Artenerhalt und der Biodiversitt.
Das ist uneingeschrnkt zu begren.

Bislang mussten Sorten, die in den Handel kamen, in mindestens einem EU-Staat zugelassen sein. Die Zulassung ist aufwendig und teuer und daher praktisch nur von groen Unternehmen zu finanzieren. Nach Ansicht des Gerichts ist nach den EU-Richtlinien die Vermarktung nicht
zugelassener meist alter Sorten jedoch unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Diese Mglichkeit kann nun ausdrcklich ausgeschpft werden. Somit knnen alte Sorten erhalten und wieder angebaut werden.

Wir hoffen sehr, dass nun nicht etwa unter dem Druck der Lobby der Agrarkonzerne die EU-Kommission auf die Idee kommt, die dem Urteil zugrunde liegenden Richtlinien zu verschrfen.

Wir brauchen die Vielfalt, die kleine Betriebe leisten knnen, nicht die Einfalt der Konzerne, die mit wenigen marktbeherrschenden Sorten Milliardenprofite machen.

Homepage: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL