Glyphosat: Jetzt nicht vor der Agrarlobby einknicken!

Veröffentlicht am 10.11.2017, 12:27 Uhr     Druckversion

Zur Vertagung der Entscheidung der EU-Staaten über die Zukunft des Unkrautvernichters Glyphosat erklärt die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kirsten Eickhoff-Weber:
Der Dauerstreit um den Unkrautvernichter muss endlich ein Ende haben. Wir müssen schnellstmöglich einen Ausweg aus dieser Falle finden!  Die durch das Totalherbizid verursachten Gefahren und Schäden überwiegen den wirtschaftlichen Nutzen des Mittels bei weitem. Die Risiken für den Menschen sind nicht abzuschätzen. 

Glyphosat vernichtet alle Kräuter und Blumen auf den Feldern und damit den Lebensraum von Bienen und anderen Insekten und ist so eine große Gefahr für die Biodiversität. Für die SPD steht deshalb fest: Wir brauchen einen kontrollierten Ausstieg und die Neuausrichtung hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Während die Grünen Glyphosat ebenso kritisch gegenüberstehen wie wir, stellen CDU und FDP ökonomische Interessen weiterhin über ökologische Tatsachen und machen einen Kniefall vor Agrarlobby und chemischer Industrie.

Homepage: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL


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