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Kompromisslösung zeichnet sich ab

Veröffentlicht am 03.04.2018, 23:12 Uhr     Druckversion

Auf die Anfrage der Schleswiger Nachrichten zum Sachstand der Entwicklung am Busdorfer-Kreisel antwortet der Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Schleswiger Bauausschusses wie folgt:

„Nach diversen Gesprächen scheint sich eine Kompromisslösung abzuzeichnen. Durch den Verzicht auf ein Solitärgebäude für Bäcker oder Imbiss deutet sich eine breitere Mehrheit für die gemeinsame Entwicklung des Geländes am Busdorfer Kreisel an. Innerhalb der 1.640 qm, die derzeit in Rede stehen, muss nun eine Fläche für eine Bäckerei enthalten sein oder es wird gänzlich auf einen Bäcker verzichtet. Das ist aber für mich nicht von entscheidender Bedeutung. Viel mehr ist die Frage entscheidend, ob wir als Stadt Schleswig bei der weiteren Entwicklung des Geländes mitgestalten und ein gemeinsames Gewerbegebiet entwickeln oder nicht. Es gibt für die Stadt Schleswig die Entscheidung zwischen zwei Varianten. 1. Der gegen den Willen der Stadt Schleswig seitens des Kreises genehmigte Discounter wird gebaut (ca. 1.200 qm). Auf dem Gelände wird sich dann weiteres Gewerbe ansiedeln, möglicherweise innenstadtrelevant und ohne Gestaltungsmöglichkeiten durch die Stadt Schleswig. 2. Es werden 1.640 qm für einen Vollsortimenter genehmigt und die weiteren Entwicklungen werden durch einen städtebaulichen Vertrag geregelt, in dem gem. eines Kriterienkataloges der Landesplanung innenstadtrelevantes Sortiment ausgeschlossen und ein gemeinsames Gewerbegebiet entwickelt wird. Die zweite Variante ist für die Stadt Schleswig und auch für den Friedrichsberg die bessere. Wichtig ist dabei die Feststellung, dass der EDEKA-Markt in der Friedrichstraße nicht aufgrund dieser Entscheidung schließt, sondern eindeutig von dort erklärt wurde, dass dieser Markt in den nächsten Jahren sowieso aufgegeben werden muss. Da auch der Edeka in Busdorf dann nicht weiter betrieben wird, wird sich in der Gesamtbetrachtung die Fläche für den Lebensmitteleinzelhandel in diesem Bereich auch nicht erweitern. Ich habe schon vor Wochen angeregt, dass eine öffentliche Informationsveranstaltung stattfindet, um die Bürgerinnen und Bürger im Friedrichsberg tiefer informieren zu können, das wird jedoch voraussichtlich vom Bürgermeister nicht mehr vor der nächsten Bauausschusssitzung umgesetzt.“



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