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Petra Schulze aus Schuby

 

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Wodarg macht’s: Kontinuität im Wahlkreis und Wandel in Berlin

Veröffentlicht am 14.11.2008, 17:24 Uhr     Druckversion

Der Sieg Wolfgang Wodargs bei der Nominierungskonferenz kam zwar nicht völlig überraschend, fiel aber überraschend deutlich aus. Keine Spur von einem Kopf-an-Kopf-Rennen um die Bundestagsdirektkandidatur, das so viele der über 400 SPD-Mitglieder in Harrislee erwartet hatten, statt dessen eine beeindruckende Wodarg-Gala. Zugleich war die Urwahl der SPD eine klare Absage an einen von oben angebahnten Wechsel.

PRESSE-ECHO
Aus dem Standpunkt von Hannes Harding/shz, 10.11.2008

(...)"Dabei machten sowohl Knut Dethlefsen als auch Außenseiter Dirk Peddinghaus keine schlechte Figur. Für einen Triumph freilich reichte es nicht, dafür war es die falsche Zeit. Denn mit Wodarg stand ihnen ein Gegner gegenüber, dessen Wahl zwar Kontinuität in der politischen Arbeit für den Wahlkreis bedeutet, dessen Person für viele Sozialdemokraten aber auch für einen Wandel in Berlin steht.

Wodarg, der Querdenker, der der Gesundheitsreform nicht zustimmte. Wodarg, der Sozialpolitiker, der neue Wege in der Seniorenbetreuung sucht. Wodarg, der Linke, der schon seit Jahr und Tag Markt, Manager und Finanzjongleure geißelt.

Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage scheint dem Flensburger ebenso Rückenwind verschafft zu haben wie die Blauäugigkeit seiner parteiinternen Gegner. Zu glauben, einen Gegenkandidaten von außen nur mit möglichst prominenten Unterstützeradressen versehen zu müssen, um das Feld aufrollen zu können, war zu kurz gedacht."

Aus dem Artikel "Wodarg macht’s: Kontinuität im Wahlkreis und Wandel in Berlin ", shz/Schleswig-Flensburg /hg, 10.11.2008:

Wodarg lobten gleich mehrere Mitglieder als kompetenten, kritischen und aneckenden Querdenker , der an der Basis präsent sei.
"Wolfgang Meierding: "Wolfgang Wodarg ist seiner Linie immer treu geblieben - auch gegen den neoliberalen Druck aus der eigenen Partei. Ottmar Schreiner, das soziale Gewissen unserer SPD, braucht solche Mitstreiter."

Ebenso wie Dethlefsen, für den letztlich 104 SPD-Mitglieder stimmten, konnte sich auch Dirk Peddinghaus, Parteivorsitzender im Kreis Schleswig-Flensburg, nicht durchsetzen. Auf ihn entfielen 55 Stimmen.

Es war in erster Linie eine Personenwahl, und so unterschieden sich die drei Kandidaten bei der Vorstellung ihrer Programme zwar stilistisch deutlich, aber - wenig überraschend - kaum in den Inhalten. Alle drei hoben den Stellenwert gleicher Bildungschancen hervor, sprachen sich für eine Energiewende und die damit verbundenen Chancen für die Region aus, machten klar, dass gute Arbeit auch gut bezahlt werden müsse und Kinder keine soziale Belastung sein dürften.

Was Wodarg von den Herausforderern unterschied, war die Lockerheit, mit der er die Auseinandersetzung angehen konnte. Mit bereits drei Bundestagswahlgängen im Rücken, bei denen er jeweils das Direktmandat für die Sozialdemokraten im Wahlkreis 1 erringen konnte, konnte er seine Schwerpunkte ruhig setzen, fast als plaudere er mit den mehr als 400 Genossen im Saal.

Kämpferische Töne galten lediglich dem politischen Gegner, dem es auch im kommenden Jahr voraus zu sein gelte. "Ich freue mich auf den Bundestagswahlkampf", sagte Wodarg. "Wir haben gezeigt, dass die SPD präsent ist. Wir wollen die Politikwende und nicht, dass die SPD als kleinere Koalitionspartei hinterherläuft."

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Homepage: Dr. Wolfgang Wodarg


 
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