Torsten Albig im Bürgergespräch

Veröffentlicht am 10.03.2017, 18:43 Uhr     Druckversion

Torsten Albig am 24. Februar 2017 „Im Gespräch“ in Handewitt

Gegen Ende des informativen Gesprächs entlockte Moderatorin Simone von Stosch unserem Ministerpräsidenten sogar noch einige private Details: Torsten Albig kocht gerne und macht seine Nudeln manchmal auch selbst. Auch der Hinweis, dass er nur ein mittelmäßiger Schüler war, der lange dem Schulbetrieb nicht richtig viel abgewinnen konnte, rief bei den Zuhörern ein leichtes Schmunzeln hervor. Erst durch einen ihm wohlgesonnenen Lehrer entdeckte er, was in ihm s

Auch Torsten Albig ist abends nach getaner Arbeit rechtschaffen müde und fühlt sich „geschafft“. Dann steht Erholung an. Er mag gern Jazz und Fußball und liebt es, vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten in einem Buch zu lesen. Albig weiß um seine privilegierte Stellung als Ministerpräsident, die er sehr gern ausübt und als Geschenk betrachtet. Als Student musste er in einem Supermarkt schwer körperlich arbeiten, um sich sein Studium zu finanzieren. Von daher hat er viel Verständnis für die Sorgen der kleinen Leute. Die soziale Gerechtigkeit ist ihm deshalb ein wichtiges Thema. Dazu gehören der Mindestlohn und eine gerechte Bezahlung der Arbeit von Frauen.

André Hense, der Landtagskandidat aus dem Wahlkreis, wies in seinen einführenden Worten in der Golfstube im Handewitter Ortsteil Hüllerup darauf hin, dass Torsten Albig schon 2012 den Handewitter SPD-Ortsverein und die Gemeinschaftsschule besucht hatte. Er dankte dem Ministerpräsidenten für seine Unterstützung bei der Einführung der Oberstufe. Hense ist als Justizmitarbeiter der Opferschutz ein wichtiges Anliegen. Außerdem sprach er sich für die Schaffung eines deutsch-dänischen Gewerbegebietes beiderseits der Grenze aus.

Souverän beantwortete Torsten Albig die auf kleinen Karten formulierten Fragen zahlreicher Teilnehmer, die sich auf folgende Themen bezogen: Zurückstellung von nicht schulfähigen Kindern, die digitale Bildung an Schulen, den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur und die Energiewende. Eine Herzensangelegenheit ist Albig der verkündete Abschiebestopp für abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan, das für ihn kein sicheres Herkunftsland ist. Besonders freute er sich darüber, dass zwei afghanische Flüchtlinge den Weg nach Hüllerup gefunden hatten und selbst am Gespräch teilnahmen. Schriftlich bedankten sie sich bei Albig für sein Engagement: „Sie sind ein Engel für uns!“

Torsten Albig bezeichnete Schleswig-Holstein als wunderbares Land, das durch seine kleinteilige Struktur und den in kleinen Gemeinden lebenden vielen Ehrenamtlern sehr profitiert.

 

Dr. Hans-Werner Johannsen


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