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SPD-Hohenlockstedt
Wenn Zwei sich streiten ...
Aus menschlichen, nicht aus politischen Gründen hat sich vor kurzem die CDU-Fraktion in Hohenlockstetd in zwei Lager gespaltet. Der aus der CDU ausgetretene Bürgermeister schloss sich der neuen Fraktion an, deren Vertreter allerdings in der CDU verblieben. Eine kuriose Situation in der Gemeindevertretung: CDU gegen CDU, weil die einen für den Bürgermeister und die anderen gegen ihn sind. Verlierer sind die Bürgerinnen und Bürger, die ihre christdemokratischen Vertreter bewusst gewählt haben. Für was steht die neue Fraktion, die sich BfH (Bürger für Hohenlockstedt) nennt? Steht sie noch für CDU-Politik oder nicht ? Wessen Interessen vertritt sie wirklich?
Die SPD hat durch die Spaltung des politischen Gegners keine nennenswerten Vorteile, wie die Norddeutsche Rundschau in ihrer Pfingstausgabe berichtete. Denn sie ist nach wie vor jeweils mit drei Mitgliedern in den Neunerausschüssen des Gemeinderats vertreten.
Die SPD weiß, was Spaltungen bedeuten, nicht zuletzt durch Oskar Lafontaine. Deshalb nimmt die SPD in Hohenlockstedt den internen CDU-Konflikt ohne Häme wahr. Als Vorsitzende des Ortsvereins und als Fraktionsvorsitzender für die SPD in der Gemeindevertretung drücken wir unser Bedauern aus, dass in demokratischen Parteien Machtkämpfe so offensichtlich unversöhnlich ausgetragen werden. Es gilt, verlorenes Vertrauen in die Demokratie wieder herzustellen.
Rositta Krämer für den SPD-Ortsverein
Friedrich Kortüm für die SPD-Fraktion








