Familie und Beruf sollen doppeltes Glück sein

Veröffentlicht am 02.05.2017, 21:20 Uhr     Druckversion

Habersaat Oppermann

Thomas Oppermann zu Besuch in Schleswig-Holstein:

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, das der größte Arbeitgeber im Land ist. Der Vorstand des UKSH hat 2010 den Ausbau familienfreundlicher Strukturen mit der erfolgreichen Bewerbung um das Zertifikat „audit berufundfamilie“ beschlossen. Der umfangreiche Ausbau der betrieblichen Kinderbetreuung stand dabei oben auf der Agenda.

Inzwischen bietet das UKSH seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 425 Betreuungsplätze in seinen Kindertagesstätten in Kiel und Lübeck – mit bundesweit vorbildlichen Öffnungszeiten von 5:45 bis 21:00 Uhr. Das war einer der Gründe für den Besuch von Thomas Oppermann einer UKSH-Kita in  Kiel. Mit dabei war auch Martin Habersaat als hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Oppermann nahm außerdem in Kiel an einer Fraktionssitzung der SPD teil und äußerte sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Stegner, zu den Herausforderungen, die für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bewältigen sind: „Wir wollen, dass die Menschen Familie und Beruf als doppeltes Glück und nicht als Doppelbelastung empfinden können“, sagte Ralf Stegner. Dabei müssten sich nicht die Familien an die Arbeitswelt anpassen, sondern es sei die Pflicht der Arbeitswelt, familiengerechter zu werden. „Die SPD ist der Motor der Familienpolitik. Für uns ist Familie überall dort, wo Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen.“ Seit 2012 wurde in Schleswig-Holstein für die Familien viel erreicht: Es wurden 10.000 genehmigte Kita-Plätze neu geschaffen. Zudem wurde die Betreuungsquote in den Krippen von 24,2 % auf 30,9 % angehoben. Dank dem neuen Kita-Portal können sich Eltern einen schnellen Blick über die Betreuungssituation vor Ort verschaffen. Stegner: „Wir investieren massiv in die frühkindliche Bildung, auch die Mittel aus dem im Bund abgeschafften Betreuungsgeld kommt den Kitas vollständig zugute. Familien müssen sich die Kinderbetreuung aber auch leisten können: Mit dem Kita-Geld haben wir den Einstieg in die Beitragsfreiheit geschafft und in Regierungsverantwortung wird die SPD die Kinderbetreuung für die Grundversorgung komplett beitragsfrei gestalten.“ Zur Bekämpfung von Kinderarmut und zur Entlastung der Familien setze sich das Land für die Einführung der Kindergrundsicherung beim Bund ein. Chancengleichheit und Teilhabe für alle Kinder müssen sichergestellt werden. Thomas Oppermann ergänzte: „Wir wollen Familien die Chance geben, so leben zu können wie sie wollen. Wer Kinder groß zieht oder Eltern pflegt, darf nicht gezwungen sein, den Beruf aufzugeben. Wir müssen die Rahmenbedingungen so schaffen, dass Väter und Mütter gleichberechtigt ihr Leben nach ihren Wünschen gestalten können. Es geht um Zeit für die Familie, Infrastruktur für die Betreuung, Geld für die Sicherheit. Und es geht um Anerkennung für ihre Leistung. Das ist ein großes Programm, die SPD setzt es um.“

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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