Kommunalpolitik aktuell

Hier informiert die SPD-Fraktion in der Reinbeker Stadtverordnetenversammlung über aktuelle Themen und Entwicklungen der Kommunalpolitik.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie im Menupunkt "Fraktion".

Hier informiert die SPD-Fraktion in der Reinbeker Stadtverordnetenversammlung über aktuelle Themen und Entwicklungen der Kommunalpolitik.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie im Menupunkt "Fraktion".

Hier informiert die SPD-Fraktion in der Reinbeker Stadtverordnetenversammlung über aktuelle Themen und Entwicklungen der Kommunalpolitik.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie im Menupunkt "Fraktion".

Hier informiert die SPD-Fraktion in der Glinder Stadtvertretung über aktuelle Themen und Entwicklungen in der Kommunalpolitik.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie im Menüpunkt "Fraktion".

04.07.2017

SPD-Fraktion beantragt Friedhofsentwicklungsplan

Die SPD-Fraktion in der Glinder Stadtvertretung hat einen Antrag auf die Erstellung eines Friedhofsentwicklungsplans im Bauausschuss gestellt und die anderen Fraktionen sind unserem Antrag gefolgt.

Unser Antrag soll ausgerichtet sein auf die Vision eines Friedhofbetriebes, der ökonomisch und ökologisch betrieben wird und den Glinder Bürgerinnen und Bürgern einen Ort der Trauer, aber auch einen Ort der Erholung und der inneren Einkehr bietet.

Seit Jahren gibt es immer wieder Beschwerden von Friedhofsnutzern über den Zustand des Glinder Friedhofes. Er weckt in dem jetzigen Zustand auch wenig Anreiz zusätzliche Bedarfe bei den Friedhofsnutzern zu fördern.

Unser Friedhof wird den veränderten Bestattungsformen, dem veränderten Bestattungsbedarf nicht mehr gerecht.

Der erste Schritt ist nun getan und die Glinder SPD wird sich weiter für den Friedhof einsetzen.

Marlies Kröpke, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion

11.05.2017

Die SPD-Fraktion beantragt im Finanzausschuss die Aufstockung des Budgets für Baumersatzpflanzungen in 2017 von 2000 auf 25000 Euro.

Auf Grund der ständig zunehmenden Fällungen von älteren und alten Bäumen sowie der zunehmenden Bebauungsaktivitäten reicht das jährliche Budget  u. a. für angemessene Baumersatzpflanzungen in Qualität und Quantität unseres Erachtens bei weitem nicht aus.

Wenn man berücksichtigt, dass in dem bisherigen Haushaltsansatz für 2017 sogar Beträge enthalten sind, die mit Baumersatzpflanzungen nichts zu tun haben, ist der Betrag für das ganze Jahr 2017 noch unter 2000 Euro und damit viel zu gering.

Auch wenn verstärkte Baumersatzpflanzungen unsere grundsätzlichen Probleme mit der lebenswichtigen Natur nicht lösen, ist es wichtig gerade jetzt etwas zu tun.

Glinde, die junge Stadt im Grünen, sollte für den Umwelt- und Naturschutz ein Zeichen setzen und damit auch ihrem Leitbild etwas besser entsprechen.

Wenn schon die kleinere Gemeinde Oststeinbek in 2017 insgesamt 40000 Euro für seine Baumersatzpflanzungen ausgeben will, sollte es für Glinde doch möglich sein, sich der Größenordnung der dortigen Finanzplanungen anzunähern.

Peter Michael Geierhaas, bau- und umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Glinde

Die SPD-Fraktion beantragt im Finanzausschuss die Aufstockung des Budgets für Baumersatzpflanzungen in 2017 von 2000 auf 25000 Euro.

Auf Grund der ständig zunehmenden Fällungen von älteren und alten Bäumen sowie der zunehmenden Bebauungsaktivitäten reicht das jährliche Budget  u. a. für angemessene Baumersatzpflanzungen in Qualität und Quantität unseres Erachtens bei weitem nicht aus.

Wenn man berücksichtigt, dass in dem bisherigen Haushaltsansatz für 2017 sogar Beträge enthalten sind, die mit Baumersatzpflanzungen nichts zu tun haben, ist der Betrag für das ganze Jahr 2017 noch unter 2000 Euro und damit viel zu gering.

Auch wenn verstärkte Baumersatzpflanzungen unsere grundsätzlichen Probleme mit der lebenswichtigen Natur nicht lösen, ist es wichtig gerade jetzt etwas zu tun.

Glinde, die junge Stadt im Grünen, sollte für den Umwelt- und Naturschutz ein Zeichen setzen und damit auch ihrem Leitbild etwas besser entsprechen.

Wenn schon die kleinere Gemeinde Oststeinbek in 2017 insgesamt 40000 Euro für seine Baumersatzpflanzungen ausgeben will, sollte es für Glinde doch möglich sein, sich der Größenordnung der dortigen Finanzplanungen anzunähern.

Peter Michael Geierhaas, bau- und umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Glinde

Antworten zum Fragenkatalog der Schülerinnen und Schüler zur geplanten Fusion der Glinder Gemeinschaftsschulen

1. Woher das Geld nehmen?

Gelder für die Erhaltung des Schulstandortes Glinde (das geht weit über die Schulfusion hinaus!) kommen zum weitaus größten Teil aus dem Etat der Stadt Glinde, z. T. auch durch Zuschüsse des Landes Schleswig-Holstein oder des Bundes. Ein nur geringer Teil kommt durch die Beiträge der umliegenden Kommunen hinzu, wenn SchülerInnen aus ihrer Gemeinde in Glinde zur Schule gehen.

In jedem Fall erhält der Staat (die Kommune, das Land und der Bund) das Geld aus den Steuereinnahmen und Abgaben der BürgerInnen und der Unternehmen, denn der „Staat“, wie er immer genannt wird, sind wir alle! Jeder und jede muss dazu beitragen, dass unser „Gemeinwesen“ gut funktioniert. Selbst wenn die Stadt Glinde natürlich auch andere finanzielle Verpflichtungen und Aufgaben neben den Schulen hat, so ist es doch eine sehr wichtige Aufgabe, den Schulstandort in der Stadt zu entwickeln und langfristig zu erhalten.

2. Warum überhaupt die Fusion?

Oberstes Ziel in der Schulpolitik in Glinde muss für Politik und Verwaltung der Stadt (die Kommune, wie man auch sagt) sein, dafür zu sorgen, dass der Schulstandort in Glinde für Glinde und die Umgebung auch langfristig quantitativ und qualitativ gut und attraktiv für alle erhalten bleibt.

Dabei entscheidet die Politik, also die Stadtvertretung Glinde, über die Bauten und die Ausstattung der Schulen, gibt z. B. auch die Gelder für die Anschaffung von Geräten und von Schulbüchern, gibt finanzielle Unterstützung für diejenigen, die Hilfe benötigen - etwa bei Klassenreisen -, hilft mit Geld, um z. B. das Essen in der Mensa billiger zu machen. Über alle inhaltlichen Fragen, welche Geräte bzw. Bücher anzuschaffen sind, befinden dabei aber die Schulen!

Insbesondere bei den Bauten entscheidet die Stadtvertretung über die Vorhaben, die Ausführung dieser Beschlüsse muss die Stadtverwaltung, deren Chef der Bürgermeister ist, vornehmen. (Die Stadtvertretung ist also die Legislative, die Verwaltung mit dem Bürgermeister die Exekutive in einer Kommune.) All dies passiert in Zusammenarbeit mit den betroffenen Schulen. Über eine Schulkonzeption, über die Schwerpunktsetzung mit Profilen, über Lehrerzahl oder Klassenstärke kann und darf die Kommune nicht entscheiden. Insbesondere die Erarbeitung einer Schulkonzeption mit ihrer Schwerpunktbildung obliegt den Schulen, wird dort unter Beteiligung von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen ausgearbeitet und am Ende von der Schulkonferenz beschlossen. Eventuell muss auch die übergeordnete Behörde entweder im Kreis oder im Land zustimmen, was im Regelfall auch geschieht. Die Kommune entscheidet das nicht! Das gilt ebenfalls für die Anzahl, die Zuweisung der LehrerInnen oder den/die SchulleiterIn. Für einen Schulnamen kommen die Vorschläge aus der Schule, die Schulkonferenz entscheidet über diese Vorschläge. Der endgültige Name wird dann abschließend zusammen mit den PolitikerInnen der Stadt Glinde beschlossen.

Seit einigen Jahren gibt es das Projekt des sogenannten „Mittelzentrums“ im Süden Stormarns. Die Kommunen Glinde, Oststeinbek, Reinbek und Wentorf - bezogen auf die Schulen auch Barsbüttel - werden in Zukunft stärker aufeinander abgestimmt arbeiten müssen, um sich in der Nähe zu Hamburg weiter gut entwickeln zu können, teilweise auch in Zusammenarbeit mit Hamburg.

Dabei wird festgestellt, dass es in einer Kommune wie Glinde auf Dauer keine zwei Gemeinschaftsschulen geben kann, denn inzwischen sind ja zwei weitere Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe in Reinbek und Barsbüttel entstanden, die sich in den letzten Jahren im Umkreis der bislang einzigen Gesamt-, heute Gemeinschaftsschule in Glinde, entwickelt haben. Das bedeutet, dass eine der beiden Gemeinschaftsschulen in Glinde mittelfristig zu wenig SchülerInnen haben könnte, so dass sie geschlossen werden müsste. Das bezieht sich eher auf die Sönke-Nissen-Schule als auf die Gemeinschaftsschule Wiesenfeld, weil es in der SNG keine Oberstufe gibt (was ja auch die Erstanmeldungen der letzten Jahre bestätigen). Verstärkend kommt hinzu, dass das neue Schulabkommen mit Hamburg dazu führt, dass SchülerInnen aus Schleswig-Holstein bald leichter nach Hamburg zur Schule gehen können als früher. Aufgrund dieser Entwicklung muss die Politik und Verwaltung in Glinde bereits jetzt reagieren.

Aus diesem Grund hat die Politik in Glinde sich einstimmig dafür ausgesprochen, die beiden Gemeinschaftsschulen zusammenzulegen, um beide guten Konzepte zu erhalten, wenn die Schulen es wollen, um niemanden auszugrenzen, wenn er oder sie in einer Schule abgelehnt wird, um es niemandem zuzumuten, in der Oberstufe in eine andere Schule wechseln und sich dort neu in bereits bestehende Gruppen integrieren zu müssen. Eine andere Zusammenarbeit, die Kooperation, hilft nicht dabei, alle SchülerInnen gleich zu behandeln. So kann auch langfristig der ausgezeichnete Schulstandort Glinde erhalten und entwickelt werden.

3. Warum keine Kooperation mit gemeinsamer Oberstufe?

Weil wir eine Fusion wollen. Diese wächst und ist nicht ad hoc da.

4. Bleiben die Profile erhalten? Bleibt die Musikklasse erhalten?

Das entscheidet die Schulkonferenz nach vorgegebenen Wegen

5. Wie echt ist diese Beteiligung?

Es geht den PolitikerInnen um die langfristige Erhaltung des Schulstandortes, nicht um eine kurzfristige Lösung.

Ob alle SchülerInnen den gleichen Kenntnisstand haben, können die PolitikerInnen und Verwaltung nicht wissen, das liegt an den Schulen selbst.

Eine der zwei Schulkonferenzen der beteiligten Gemeinschaftsschulen hat sich für eine Schulfusion, zwei der drei beteiligten Schulen haben sich für den Umzug ausgesprochen. Dazu gehören neben Eltern und SchülerInnen auch die LehrerInnen. Es stimmt also bei Weitem nicht, dass sich „alle“ PädagogInnen gegen die Schulfusion ausgesprochen haben. Und das gilt laut der Entscheidungen der Schulkonferenzen auch für die Schülerschaft. Davon muss Politik und Verwaltung ausgehen.

Die Stadt hat nicht erst nach zwei Jahren auf den Schülerprotest reagiert. Die bereits seit Beginn des Prozesses bestehende Schülerbeteiligung am Fusionsprozess geht auf Forderung der PolitikerInnen zurück; die Darlegung der Meinungen von SchülerInnen geschieht ebenfalls seit Beginn des Prozessen in den Ausschuss- und Stadtvertretersitzungen. Vertreter der Schülerschaft zumindest der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld sind in der Vergangenheit bereits zweimal zu Fraktionssitzungen der SPD eingeladen worden und gekommen. Im Ganzen sind Forderungen und Wünsche geäußert worden, die - wenn auch nicht alle - bereits jetzt in den Planungen der Stadt berücksichtigt worden sind. Das gilt z. B. für den Umbau der Biologie- oder der Technikräume im Schulzentrum wie für Überlegungen, wie die Mensa dort aussehen soll. In jedem Fall sind es aber Planungen, bei denen die Schulen beteiligt sind, die jedoch weniger mit der Fusion als vielmehr mit dem Erhalt des Schulstandortes zu tun haben. Darüber hinaus werden sicherlich auch die Bedingungen für die Musikklassen berücksichtigt, auch wenn jetzt schon entsprechende Klassen, nicht nur für Streicher sondern auch Bläser, im Schulzentrum existieren.

Es ist aber richtig, dass es ein Workshopangebot für alle SchülerInnen der Schulen erst am 23. März 2017 gab. Das in der Tat hätte viel früher kommen müssen und ist ein Versäumnis von Politik und Verwaltung.

Wir nehmen euch ernst. Wir wollen auch weiterhin eure Beteiligung, z.B. über die Lenkungsgruppe und Schulkonferenzen.

Ernst nehmen bedeutet aber auch, nach Prüfung der Sachverhalte zu einem anderen Ergebnis kommen zu können. ( Inkl. dem Eingeständnis, dass der Workshop zu spät kam )

6. Was passiert mit den Klassen? Gemischt oder erhalten?

Die Schule entscheidet hierüber nach den Vorgaben des Landes.

7. Wie lange dauert die Sanierung? Baulärm beeinträchtigt.

Eine Kommune hat immer darauf zu achten, dass die Schulgebäude auf ihrem Gebiet ständig erhalten und deshalb auch zu erneuern sind, wenn nötig. Das gilt nicht nur für die Schule in Wiesenfeld, die mehrere Jahre der Bautätigkeit hinter sich hat, das gilt ebenfalls für die Schulen des Schulzentrums, die dasselbe erlebt haben.

Allgemein hängt die Dauer von Bautätigkeiten auch davon ab, wie kompromissfähig und -bereit die Schulen sind, mit dem Vorhandenen gut auszukommen. Es gibt sicher eine ausreichende Anzahl von Räumen für eine neue Gemeinschaftsschule am Oher Weg, denn mit dem Gymnasium zieht eine Schule um, die von der Anzahl der SchülerInnen und Klassen in etwa gleich groß ist wie die Gemeinschaftsschule Wiesenfeld.

Eine Asbestsanierung fällt in beiden Schulen an und kann leider mehrere Jahre dauern.

Die Sportstätten in der Schule am Oher Weg sind umfangreich und können in wenigen Minuten erreicht werden; sie liegen unmittelbar auf dem Schulgelände.

Da die Anzahl der SchülerInnen sich nicht wesentlich ändert, wird auch der Andrang vor dem Kiosk voraussichtlich nicht stärker werden.

Die Technik ist in der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld sicher nicht besser als in der SNG.

In allen Schulen gibt es einen naturwissenschaftlichen Trakt, die Fluchtwege zumindest am Oher Weg sind absolut ausreichend.

Inklusionsklassen mit besonderen Anforderungen gibt es jetzt schon mehrere in der Schule am Oher Weg.

Abschlüsse wurden auch in der Vergangenheit nicht schlechter.

8. Gibt es genug Lehrer und kommen neue hinzu?

Ja. Das Land entscheidet über die Zuweisung.

9. Wie lautet der Name der neuen Schule?

Das entscheidet die Schulkonferenz in Zusammenarbeit mit dem Schulträger.

10. Wer wird Schulleiter oder gibt es zwei?

Das entscheidet das Land, das Ministerium.

11. Soll es nicht keine Verlierer geben?

Veränderungen sind für alle bestimmt nicht leicht, es erfordert von jedem, von jeder die Bereitschaft zu Kompromissen, weil etliches anders, aber nicht unbedingt schlechter wird. Das gilt auch für Schulwege. Natürlich macht das auch traurig. Trotzdem ist es eine große Chance, sich auf Neues einzulassen, neue Herausforderungen zu meistern. Eine fusionierte Schule wird sicherlich die bestehenden Schwerpunkte beider Schulen erhalten und fördern, so dass jeder Schüler, jede Schülerin nicht auf das Bewährte verzichten muss, weder auf bevorzugte Fächer oder Profilklassen noch auf gemeinsame Schulfahrten. Allerdings liegt die Entscheidung darüber letztlich bei den Schulkonferenzen. Politik und Verwaltung (s. o.) dürfen sich dabei nicht einmischen. Da müsst ihr also selbst mit euren LehrerInnen, Eltern und der Schülervertretung zusammenarbeiten.

Wenn das aber so ist, werden sich für jede, für jeden mehr Wahlmöglichkeiten in der Schule für die Kurse ergeben, neben dem Unterricht können sogar wesentlich mehr unterschiedliche AGs stattfinden.

Zu bedenken ist dabei, dass sich ja die individuelle Förderung nicht an der Gesamtzahl der SchülerInnen einer Schule orientiert, sondern an dem, was in der einzelnen Klasse im Unterricht bzw. im Jahrgang passiert. Und ein größeres Angebot an Fächern bzw. an AGs oder klassenübergreifenden Projekten ermöglicht es jeder und jedem, ihre bzw. seine speziellen Fähigkeiten noch besser zu entwickeln. Im Wesentlichen kommt es also auf euch ganz allein, auf eure Eltern und auf eure LehrerInnen an, wie genau die individuelle Förderung aussieht und wie weit sie reicht. Die Lernqualität muss so nicht leiden!

Die Klassen werden nicht automatisch größer, wenn sich die Gesamtzahl der SchülerInnen einer Schule erhöht. Die sog. „Klassenteilerzahl“ wird von Behörden im Kreis bzw. im Land festgelegt, je nachdem, wie viele SchülerInnen die Schule insgesamt besuchen.

Auch in einer Schule mit ca. 750 SchülerInnen werden sich ganz sicher nicht alle kennen, man orientiert sich an der eigenen Klasse, dann am Jahrgang. Andere kennt man vom Sehen, aber tritt mit den meisten nicht in Kontakt. Das wird in einer fusionierten Gemeinschaftsschule nicht anders sein.

12. Sportstätten, Größe und Entfernung geeignet?

Es sind nur kurze Wege. Alles ist schnell erreichbar. Die Schule muss ihre Stundenpläne entsprechend anpassen.

13. Ist die Mensa groß genug?

Wir sind offen für alle Vorschläge. Der Bedarf muss ermittelt werden.

14. Wie ist die technische Ausstattung der Räume?

Bedarfsgerecht. Dieser muss ermittelt werden.

15. Gibt es genug Räume? (Klassenräume?)

Ja, da sich die Anzahl der Schüler nicht ändert. Der genaue Bedarf wird auch hier ermittelt und kann zu Veränderungen führen.

16. Was passiert mit Iserv?

Modellprojekte werden weitergeführt und finden unsere Unterstützung.

17. Umzug und seine Folgen. Wann? Wo werden die Schüler untergebracht?

Die genauen Umzugsmodalitäten wird die Verwaltung in enger Zusammenarbeit mit den Schulen organisieren. Wie lange der Umzug dauert, ist noch nicht festzulegen. Das hängt auch wieder von den Schulen und der Verwaltung und ihren Vorgaben ab, die noch nicht bekannt sind.

18. Wie kann man die Fusion noch verhindern? Klagen?

Die Verzögerung der Entscheidung über eine Fusion hat die Schülerschaft erreicht, indem die SchülerInnen die Beteiligung der betroffenen Jugendlichen, wie sie in §47f der Gemeindeordnung Schleswig-Holsteins festgelegt ist, angemahnt hat. Diesem Ansinnen sind Politik und Verwaltung gefolgt und haben den Workshop veranlasst. Eine weitere Möglichkeit ist ein Bürgerbegehren, das durchgeführt werden könnte.

19. Warum beschließt die Stadt die Fusion erst jetzt? Warum nicht bei Umwidmung?

Siehe oben

20. Was passiert, wenn ein Streit unter den Schülern eskaliert?

Dafür gibt es Schulsozialarbeit und Streitschlichter. Streit gab und gibt es an jeder Schule. Auch jetzt ist das Schulzentrum eine große Schule. Präventive, gemeinsame Arbeit ist und bleibt wichtig. Vorurteile kann man nur gemeinsam abbauen.

21. Gibt es weiter Schulprojekte? Inhalte?

Ja. Das Konzept erarbeitet die Schule.

22. Was passiert, wenn viele Schüler die Schule wechseln?

Der Schulwechsel richtet sich nach gewünschten Inhalten/Profilen. Eine große Schule bietet mehr  Möglichkeiten und verringert dadurch die Wechselwilligkeit.

23. Warum kommt das Gymnasium in das neue Gebäude?

Weil drei Schulen nicht ins Schulzentrum Oher Weg passen.

24. Was geschieht mit den Schulabschlüssen in der Zeit?

Unverändert

25. Ü – Noten?

Werden beibehalten. Über Details entscheidet die Schule.

26. Werden Busverbindungen verbessert?

Werden immer dem Bedarf entsprechend jährlich angepasst.

27. Dress Code? Uniform?

Entscheidet die Schulkonferenz

28. Wieso sollen wir den Ruf der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule retten und unseren riskieren?

Am Ruf der Schule arbeiten Schüler, Eltern und Lehrerschaft gemeinsam.

29. Was ist mit den Arbeitsgemeinschaften?

Die Situation wird sich tendenziell verbessern. Entscheiden wird die neue Schule.

30. Sind die Gebäude der gelben Schule mit giftigen Stoffen gebaut? Asbest?

Die Sanierung läuft.

31. Welches Schulkonzept wird übernommen?

Das entscheidet die Schulkonferenz.

32. Warum hat die SNS keine eigene Oberstufe?

Weil das Land diese nicht genehmigt hat.

(SPD-Fraktion in der Glinder Stadtvertretung)

 

28.04.2017

Die SPD-Fraktion beantragt im Finanzausschuss die Aufstockung des Budgets für Baumersatzpflanzungen in 2017 von 2000 auf 25000 Euro.

Auf Grund der ständig zunehmenden Fällungen von älteren und alten Bäumen sowie der zunehmenden Bebauungsaktivitäten reicht das jährliche Budget  u. a. für angemessene Baumersatzpflanzungen in Qualität und Quantität unseres Erachtens bei weitem nicht aus.

Wenn man berücksichtigt, dass in dem bisherigen Haushaltsansatz für 2017 sogar Beträge enthalten sind, die mit Baumersatzpflanzungen nichts zu tun haben, ist der Betrag für das ganze Jahr 2017 noch unter 2000 Euro und damit viel zu gering.

Auch wenn verstärkte Baumersatzpflanzungen unsere grundsätzlichen Probleme mit der lebenswichtigen Natur nicht lösen, ist es wichtig gerade jetzt etwas zu tun.

Glinde, die junge Stadt im Grünen, sollte für den Umwelt- und Naturschutz ein Zeichen setzen und damit auch ihrem Leitbild etwas besser entsprechen.

Wenn schon die kleinere Gemeinde Oststeinbek in 2017 insgesamt 40000 Euro für seine Baumersatzpflanzungen ausgeben will, sollte es für Glinde doch möglich sein, sich der Größenordnung der dortigen Finanzplanungen anzunähern.

Peter Michael Geierhaas, bau- und umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Glinde

Die SPD-Fraktion beantragt im Finanzausschuss die Aufstockung des Budgets für Baumersatzpflanzungen in 2017 von 2000 auf 25000 Euro.

Auf Grund der ständig zunehmenden Fällungen von älteren und alten Bäumen sowie der zunehmenden Bebauungsaktivitäten reicht das jährliche Budget  u. a. für angemessene Baumersatzpflanzungen in Qualität und Quantität unseres Erachtens bei weitem nicht aus.

Wenn man berücksichtigt, dass in dem bisherigen Haushaltsansatz für 2017 sogar Beträge enthalten sind, die mit Baumersatzpflanzungen nichts zu tun haben, ist der Betrag für das ganze Jahr 2017 noch unter 2000 Euro und damit viel zu gering.

Auch wenn verstärkte Baumersatzpflanzungen unsere grundsätzlichen Probleme mit der lebenswichtigen Natur nicht lösen, ist es wichtig gerade jetzt etwas zu tun.

Glinde, die junge Stadt im Grünen, sollte für den Umwelt- und Naturschutz ein Zeichen setzen und damit auch ihrem Leitbild etwas besser entsprechen.

Wenn schon die kleinere Gemeinde Oststeinbek in 2017 insgesamt 40000 Euro für seine Baumersatzpflanzungen ausgeben will, sollte es für Glinde doch möglich sein, sich der Größenordnung der dortigen Finanzplanungen anzunähern.

Peter Michael Geierhaas, bau- und umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Glinde

Schülervertretung der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule zu Besuch in der SPD-Fraktion

Am Montag, den 24. April, war die Schülervertretung der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule in der Fraktionssitzung der SPD Glinde zu Gast. In der Fraktion war auch die Schülervertretung der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld bereits zu Besuch, um mit der Fraktion zu diskutieren und Wünsche zu äußern.

Das alles beherrschende Thema war natürlich die geplante Fusion der beiden Gemeinschaftsschulen in Glinde. Da nach den bisherigen Planungen die Gemeinschaftsschule Wiesenfeld zur Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule ins Schulzentrum ziehen soll, war der Umzug ein wenig besprochenes Thema. Hauptsächlich ging es darum, wie ein möglichst reibungsloser Schulunterricht nach einer Fusion stattfinden kann. Hierzu wurden Wege besprochen und die SPD hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten Hilfe angeboten.

Die Fraktion hat den Schülervertretern noch einmal ihr Bedauern ausgedrückt, dass die Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule nicht zur Präsentation der Ergebnisse der Schülerbeteiligung vor einer Sitzung der Glinder Stadtvertretung benachrichtigt wurde.

Resümee: Raus aus der Problemzone. Fusion als Chance begreifen und an die Arbeit. Die Schülervertretung der SNS hat hierzu einen bunten Ideenkatalog vorgestellt.

Oliver Sendzik, Stadtvertreter und Mitglied des Kulturausschusses für die SPD-Fraktion

Webmaster
Für uns im Landtag:
Für uns im Bundestag
Für uns in Europa: