SPD-Kreisverband Stormarn

Abschied aus dem Kreistag

Veröffentlicht am 23.06.2012, 11:30 Uhr     Druckversion

Foto: Christa Zeuke und Martin Habersaat Seit 2003 gehörte Martin Habersaat dem Stormarner Kreistag an. Vor der Landtagswahl hatte er sein Mandat niedergelegt, um sich künftig verstärkt auf seine Aufgaben in Kiel konzentrieren zu können. Die SPD-Landtagsfraktion wählte den 35jährigen Barsbüttler, der den Wahlkreis Stormarn-Süd direkt gewann, zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, außerdem ist der ehemalige Lehrer bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Kreispräsidentin Christa Zeuke (CDU, Reinbek) verabschiedete Martin Habersaat in der jüngsten Sitzung des Kreistages. „Engagiert, ruhig und kompetent“ sei er gewesen, war ihr Fazit, es sei schade, dass er gehe.

In den neun Jahren im Kreistag war Habersaat als bildungspolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion stets Mitglied im Schul- und Kulturausschuss gewesen. Christa Zeuke erinnerte sich auch an Zeiten, in denen es mit der Ruhe des Abgeordneten vorbei war. Durch den einen oder anderen Zwischenruf sei Martin Habersaat auch aufgefallen, vor allem, wenn es um die Schülerbeförderungskosten ging, sei die Diskussion lebhafter geworden. Martin Habersaat hatte sich stets gegen eine Elternbeteiligung an den Schülerbeförderungskosten ausgesprochen, war damit häufig anderer Meinung als Kollegen der CDU, die Debatte blieb allerdings immer anständig im Ton.

Martin Habersaat: „Es war eine schöne Zeit im Kreistag, und ich bedaure, dass sie vorbei ist. Gleichzeitig freue ich mich natürlich auf neue Aufgaben in Kiel.“ Drei Dinge habe er im Kreistag besonders gelernt: Den Blick über die eigene Heimatgemeinde hinaus, die Notwendigkeit konstruktiver Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg und den partnerschaftlichen Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung. All das nehme er mit nach Kiel. Ebenso wie den Hinweis von Landrat Klaus Plöger: „Vergiss in Kiel nicht, dass du aus Stormarn kommst!“ Da besteht keine Gefahr.



Fotoalbum

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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