Wahlkreise zur Landtagswahl 2017

Veröffentlicht am 24.04.2015, 15:13 Uhr     Druckversion

Wahlkreise 2017

Der Wahlkreisausschuss des Landtags hat die Wahlkreiseinteilung für die Landtagswahl 2017 beschlossen. Die Neuabgrenzung wurde erforderlich, weil CDU und FDP zur Landtagswahl 2012 die zulässigen Abweichungen von der Regelgröße (80.000 Einwohner) maximal ausgenutzt hatten, um auf Kosten Lübecks Wahlkreise im Norden und Westen des Landes zu erhalten.

 

 

Durch die Bevölkerungsentwicklung -Lübecks Bevölkerung wächst, im Norden schrumpft sie- war absehbar, dass das nicht lange halten würde. Jetzt erhält Lübeck wieder einen dritten Wahlkreis, zwei Wahlkreise in Schleswig-Flensburg und Dithmarschen werden zusammengelegt, dazu gibt es einige kleinere Änderungen vor allem im Norden des Landes. Für Stormarn und den Kreis Herzogtum Lauenburg ändert sich nichts. Der Wahlkreis Stormarn-Süd (bestehend aus Reinbek, Glinde, Barsbüttel, Oststeinbek und Wentorf bei Hamburg), den seit der Landtagswahl 2012 Martin Habersaat in Kiel vertritt, bleibt einer der wenigen kreisübergreifenden Wahlkreise, ist aber durch das gemeinsame Mittelzentrum und viele andere Beziehungen eng verflochten.

Martin Habersaat (38, Reinbek), stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion: „Die neue Aufteilung der Wahlkreise ist sachgerecht und wird nachhaltig Bestand haben können. Die Regierungsfraktionen haben der Versuchung widerstanden, ‚Rache‘ für die CDU-Aktionen beim letzten Durchlauf zu nehmen.“ Im Gegensatz zum Beschluss 2011 habe es jetzt, wie in den Jahrzehnten vorher, wieder eine breite Mehrheit für den Wahlkreisschnitt gegeben. Die maximale Spannbreite wurde jetzt von 30.000 Einwohner auf 20.000 Einwohner gesenkt, die Zahl der unverständlichen Verwaltungszerschneidungen, z.B. von Schwentinental, wurde deutlich reduziert.

Damals gab es für 212.000 Lübecker zwei Wahlkreise, ein Teil von ihnen wurde Ostholstein zugeordnet. Damit das passte, wurde Ostholsteins Kreisstadt Eutin einem Plöner Wahlkreis zugeschlagen. 198 000 Schleswig-Flensburger dagegen erhielten drei Wahlkreise. Die beiden verbleibenden Lübecker Wahlkreise hatten zwischen 94.000 und knapp 97.000 Einwohner, die Wahlkreise in Dithmarschen/Steinburg und in Schleswig-Flensburg jeweils zwischen 65.300 und 68.400 Einwohner.

Dem Landtag gehören 69 Abgeordnete an. 35 von ihnen werden in den Wahlkreisen direkt gewählt, 34 ziehen über die Landeslisten der Parteien ins Parlament ein.

Einzelheiten unter www.wahlen.schleswig-holstein.de / Medieninformation / 23.4.2015 Wahlkreiseinteilung zur Landtagswahl beschlossen.

Karte: http://www.schleswig-holstein.de/LWL/DE/Service/Presse/PDF/2015/wahlkreise__blob=publicationFile.pdf

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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