Die Zukunft der Wentorfer Schulen

Veröffentlicht am 23.04.2018, 22:09 Uhr     Druckversion

Foto: Sibylle Hampel, Oliver Jäger und Martin Habersaat

Martin Habersaat und Sibylle Hampel informierten in Wentorf

 

 

Nach langem Hin und Her wird das Gymnasium Wentorf wieder ein G9-Gymnasium. Bereits die Schülerinnen und Schüler, die 2018 nach den Sommerferien in die 5. Klasse kommen, werden hier ihr  Abitur nach 13 Schuljahren ablegen. Genug Räume werden vermutlich vorhanden sein, wenn sie im 13. Jahrgang ankommen. Hoffentlich werden sie dann auch auf ausreichend Lehrkräfte treffen. „Durch die Umstellung von G8 auf G9 spart die Landesregierung erst einmal Lehrkräfte ein, weil die Schülerinnen und Schüler weniger Stunden in der Woche erteilt bekommen. Erst 2026, wenn die zunächst eingesparten Stunden im 13. Jahrgang erteilt werden, wird das Land hunderte zusätzlicher Lehrkräfte brauchen.“ Das berichtete Martin Habersaat, Landtagsabgeordneter aus Reinbek und Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Er war gemeinsam mit der Gemeindevertreterin und Kreistagskandidatin Sibylle Hampel in die Alte Schule gekommen, um über die Zukunft der Schulen in Wentorf zu informieren.

 

Neben der Information stand auch viel Diskussion auf dem Programm, weil die Gäste an diesem Abend sehr unterschiedliche Perspektiven einbrachten. Vom engagierten Achtklässler über interessierte Eltern bis zur langjährigen Lehrkraft reichte das Spektrum. Wozu ist die Schule da? Wie viel Mitbestimmung und Beteiligung sollte es geben? Das waren nur zwei der grundsätzlichen Fragen, die immer wieder anklangen. Sibylle Hampel hatte in einer Powerpointpräsentation die Eckpunkte der aktuellen Schulentwicklungsplanung aufbereitet und zudem die Wahlaussagen der SPD Wentorf zur Kommunalwahl am 6. Mai mitgebracht – in Wentorf gibt es eine Grundschule im Kinderzentrum, eine Gemeinschaftsschule und ein Gymnasium. Martin Habersaat ergänzte jeweils landespolitische Entwicklungen und Debatten.

 

So strebt die SPD Wentorf beispielsweise eine Erweiterung des Schulhofes für das Kinderzentrum an und so wünschen sich die Eltern der Gemeinschaftsschule eine bessere technische Ausstattung der Klassenräume. Ein Wunsch, der wohl in der Erfüllung gehen wird, weil das digitale Lernen nicht nur ein Schwerpunkt der SPD Wentorf, sondern auch der Landes- und Bundespolitik ist. Habersaat: „Ein Glasfaseranschluss und W-Lan an den Schulen werden bald eine Selbstverständlichkeit sein. Noch nicht ganz so klar ist, was die Schulen dann im Unterrichtsalltag damit anstellen.“ Dafür gebe es viele gute Ideen, auch am Gymnasium Wentorf, aber noch keine richtigen Standards. Deshalb werden die Digitalisierung und der schulische Ganztags auch Schwerpunktthemen der kommenden Jahre sein.

 

Den Anstoß zu der Veranstaltung hatte Oliver Jäger gegeben. Er ist Mitglied des Vorstands der SPD Wentorf, Schüler am Gymnasium Wentorf und ehemaliges Mitglied der Landeschülervertretung der Gymnasien.

 

Foto: Sibylle Hampel, Oliver Jäger und Martin Habersaat

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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