Was heißt Gerechtigkeit?

Veröffentlicht am 04.05.2019, 13:41 Uhr     Druckversion

Kevin Kühnert hat recht: Die Ungerechtigkeit in unserem Land ist immens.

Unermüdlich für die Verbesserung der Details im Kleinen zu kämpfen, ist eine lohnende Aufgabe. Damit befassen wir uns und viele andere Ehrenamtliche vor Ort. Aber das genügt nicht, wenn die Ungerechtigkeit größer ist, wenn das System im Ganzen ungerecht ist. Die soziale Marktwirtschaft hat eine Ungleichheit bei den Vermögen der Menschen hervorgebracht und konserviert, die immer aufs Neue verwundert, wenn man sie sich vor Augen hält.

 

Auf Kevins Kühnerts berechtigte Kapitalismuskritik hat der Spiegel getitelt "Wem Deutschland gehört (und wem nicht)" und Zahlen zusammengestellt: Die reichsten 45 Haushalte in Deutschland haben genauso viel Vermögen, wie die ärmste Hälfte aller Haushalte. Die Vermögen in Deutschland sind auch im Europa-Vergleich besonders ungleich verteilt.

 

Genau wie Kevin ist auch die Reinfelder SPD der Meinung, dass dieser Ungleichheit entgegengewirkt werden muss. Über die richtigen Mittel und Wege muss gestritten werden. Ein zentraler Baustein muss aber sein, hohe Vermögen am Wohl der Gesellschaft und umgekehrt alle Menschen an Vermögen und Wachstum zu beteiligen. Die Reinfelder SPD hat dazu einen Antrag auf dem letzten Kreisparteitag in Stormarn gestellt, der beschlossen wurde und demnächst im Landesparteirat behandelt wird. Die Kernthesen sind, dass für eine Verringerung der Einkommensschere eine Vermögenssteuer für hohe Vermögen und insbesondere eine substantielle Erbschaftssteuer oberhalb eines Freibetrags erforderlich sind; gleichzeitig kann ein staatlicher Vermögensfond, wie wir ihn aus Skandinavien kennen, eine breite Beteiligung der Menschen an Vermögen verbessern. Unseren Antrag findet Sie hier:

 

Es ist Zeit für mehr Vermögensgerechtigkeit!


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Martin Habersaat

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