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Serpil Midyatli: Ein vereintes Europa schafft Frieden!

Veröffentlicht am 28.01.2019, 20:31 Uhr     Druckversion

Serpil Midyatli auf dem Neujahrsempfang: „Ein Ehrenamt erfordert Zeit und Kraft, Ausdauer und Verlässlichkeit und manchmal kostet es auch Nerven. Für diesen bestimmt nicht immer einfachen und natürlich auch sehr zeitintensiven Einsatz möchte ich mich ganz persönlich bedanken!“

Midyatli erinnerte an die Erfolge der SPD-geführten Küstenkoalition. Gemeinsam mit den Partnern wurde bessere Regierungsarbeit geleistet als heute. „Wir waren mal das Land, das die Energiewende – weg von Atom und Kohle, hin zu Strom aus Wind und Sonne – vorangetrieben hat. Wir müssen heute aufpassen, nicht nur im Klein-Klein zu denken.“ Die aktuelle Landesregierung werkelt an vielen kleinen Themen, bliebe aber Antworten auf große Herausforderungen schuldig. Midyatli erinnerte beispielhaft an die Zusage der CDU, die Bürger von Straßenausbaukosten freizuhalten. „Ich verstehe, warum sich Bürger nach der Wahl der CDU-geführten Jamaika-Regierung betrogen fühlen. Wir als SPD hingegen haben immer mit offenen Karten gespielt.“

Midyatli verdeutlichte, dass sich die SPD im Niedriglohnsektor für deutlich steigende Löhne einsetzen muss. Mit Blick auf die Digitalisierung äußerte sie: „Wir stehen vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Am Ende wird es wahrscheinlich nicht weniger Jobs geben, aber es werden andere sein. Hier müssen wir Brücken für die Menschen bauen.“ Serpil Midyatli, die sich Ende März in Norderstedt als neue SPD-Landesvorsitzende zur Wahl stellt, wünschte den Anwesenden für das begonnene Jahr Kraft, Erfolg und Zuversicht.

Enrico Kreft, Verlagsangestellter aus Lübeck und schleswig-holsteinischer  SPD?Spitzenkandidat für die Europawahl kritisierte das fahrlässige Verhalten der britischen Regierung im Brexit. Mit Blick auf ein stabiles, geeintes Europa bevorzuge er einen Austritt Großbritanniens, damit die EU geeint in die Zukunft blicken kann und nicht von innen belastet wird. Er ist sich sicher, dass Großbritannien auch wieder zurückkehren würde. 

Kreft forderte, deutliche Signale im Alltag und beim Wahlgang gegen Rechtspopulisten und Rechtsgerichtete zu setzen. Es gelte, gemeinsam für die Demokratie einzustehen und sich der Bedrohung gegen Rechts entgegenzustellen. Als ehemaliger DDR-Bürger sei er über die Entwicklung der letzten Jahre sowie neue Grenzen in Europa entsetzt. „Die Rechtspopulisten werden es nicht schaffen, unsere Idee von Europa zu zerstören“.

Europa muss ein Zukunftsprojekt bleiben, damit wir weiterhin in Frieden und Wohlstand leben können. Wie fragil unsere Friedensordnung ist, zeigten ihm seine Besuche auf dem Balkan, wo noch heute die Folgen des Bürgerkrieges zu sehen sind.

Kreft plädierte für eine angemessene Besteuerung der Internet-Giganten und beklagte, dass über die Flüchtlingsbetreuungskosten viel gesprochen werde, man sich aber über die 55 Mrd. Euro, die dem Staat durch die Cum-Ex-Geschäfte vorenthalten worden seien, kaum aufrege.

Am Sonntag, dem 24.2.2019, findet um 11:30 Uhr in der Tangstedter Mühle mit Vertreter/-innen von SPD, BGT, CDU und Bündnis 90/Die Grünen eine Informations- wie Diskussionsveranstaltung zur möglichen Wiedereinführung eines/-r hauptamtlichen Bürgermeisters/-in statt. Seien Sie Willkommen!

Letzter Bericht der SPD Tangstedt: SPD Tangstedt lädt zum Neujahrsempfang ein

Johannes Kahlke

SPD-Ortsvereinsvorsitzender




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