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Schnelle Eingreiftruppe, neue Zäune, Investitionen

Veröffentlicht am 14.08.2019, 12:38 Uhr     Druckversion

S21

Maßnahmenpaket für die S-Bahn vereinbart:

 

Seit Monaten gibt es große Probleme im S-Bahnverkehr, unpünktliche und ausfallende Züge sind in der Wahrnehmung der Pendlerinnen und Pendler eher die Regel als die Ausnahme. Vor der Sommerpause hatte Martin Habersaat, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, deshalb den S-Bahnchef Kay Uwe Arnecke und den Verkehrsausschussvorsitzenden der Hamburger Bürgerschaft, Ole-Thorben Buschhüter, zu einer Veranstaltung ins Reinbeker Rathaus eingeladen. Knapp 100 Menschen kamen, benannten Probleme und wollten von den Experten Lösungsansätze für die S21 hören (Bericht: hier). An diesen Lösungsansätzen wurde den Sommer über weiter gearbeitet. Der Hamburger Senat und die Deutsche Bahn, deren Tochterunternehmen die S-Bahn ist, haben sich jetzt beim „Runden Tisch Qualität und Pünktlichkeit“ auf ein Maßnahmenpaket geeinigt.

Staatsrat Andreas Rieckhof von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Die Teilnehmer stimmen darin überein, dass alle Verantwortlichen einen deutlichen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der derzeitigen Situation leisten müssen.“ Einen Schwerpunkt der Maßnahmen bilden die S-Bahn-Strecken nach Harburg und Bergedorf, so dass auch die hinter Bergedorf liegenden Stationen Reinbek, Wohltorf und Aumühle profitieren werden: Bis 2021 will die S-Bahn Hamburg gemeinsam mit DB Station und Service an den Bahnsteigenden in den Citytunnelstationen zusätzliche Sperren einbauen. Außerdem sollen die Strecken zwischen Hamburg Hbf und Harburg sowie Bergedorf eingezäunt werden. Die Investitionen in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro übernimmt die Stadt Hamburg. Die DB Netz setzt ab sofort für das Hamburger Schienennetz eine schnelle Eingreiftruppe ein, die kurzfristige Störungen in der Infrastruktur schnell beseitigt. Nach Möglichkeit noch bevor es Auswirkungen auf den Fahrgastbetrieb gibt, werden auffällige und störanfällige Bauteile repariert oder getauscht (Mitteleinsatz: 280.000 Euro).

Allein im Jahr 2019 erneuert DB Netz 40 Kilometer Gleise und 70 Weichen im Raum Hamburg. Bis 2022 sollen noch einmal 160 Kilometer Gleise und über 200 Weichen getauscht werden. Der Mitteleinsatz wird nach aktuellen Planungen 26,9 Mio Euro betragen. DB Netz erhöht für 780.000 Euro bereits in diesem Jahr die Schienenschleif-Intervalle im Hamburger S-Bahn-Netz. So werden Schäden an Gleisen und Weichen behoben, bevor es Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr gibt. Die Teilnehmer haben außerdem vereinbart, dass die Digitalisierung im Hamburger S-Bahnnetz weiter vorangetrieben werden soll, ein elektronisches Stellwerk in Harburg soll kommen. Auf einigen Strecken soll so ein Zwei-Minutentakt ermöglicht werden. Martin Habersaat: „Davon sind wir weit entfernt und so einen Takt brauchen wir in Reinbek auch nicht, zunächst einmal müssen wir aber unsere CDU-geführte Landesregierung vom 10-Minutentakt über Bergedorf hinaus überzeugen.“

Unter dem Strich freut sich der Abgeordnete, dass Senat und S-Bahn die Probleme nicht kleinreden, sondern anpacken. Habersaat: „Im Interesse der vielen Menschen, die auf eine funktionierende S-Bahn angewiesen sind, wünsche ich mir, dass die Maßnahmen schnell wirken.“ Auch bei anderen auf der Veranstaltung im Reinbeker Rathaus angesprochenen Themen – Tarifstruktur, HVV-Service – stehen laut Habersaat zahlreiche Termine und Gespräche an und sei auf Bewegung zu hoffen.

 

Links:

Veranstaltung im Reinbeker Rathaus: https://www.martinhabersaat.de/2019/06/25/viel-zu-tun-bei-der-s21/

Runder Tisch: https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/12789142/2019-08-13-bwvi-s-bahnnetz/

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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