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Martin Habersaat und Rainhard Zug im Gespräch

Veröffentlicht am 02.10.2012, 10:21 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, Rainhard Zug Regelmäßig besucht der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat die Bürgermeister in seinem Wahlkreis, also natürlich auch Rainhard Zug, den Bürgermeister von Glinde. So konnten die beiden bei ihrem jüngsten Treffen viele Gesprächsthemen wieder aufgreifen und vertiefen und neue Entwicklungen in den Blick nehmen. Unter anderem sprachen sie über die Folgen des demografischen Wandels, bildungspolitische Entwicklungen und die wirtschaftliche Stärke des Kreises.

Der demografische Wandel führt nicht nur dazu, dass die Bevölkerung im Schnitt immer älter wird. Mit Blick auf das ganze Land ist auch von sinkenden Einwohnerzahlen auszugehen. Gerade im Hamburger Umland rechnet Martin Habersaat allerdings nicht mit sinkenden Einwohnerzahlen: „Es gibt einen Trend, in die Metropolen zu ziehen, davon werden auch wir in der unmittelbaren Nachbarschaft Hamburgs profitieren.“ Rainhard Zug ergänzt pointiert: „Ob raus ins Grüne oder rein die Metropolregion - Glinde ist immer dabei!“

In den vergangenen Jahren hat Glinde viel in seine Schulen investiert. Mit der Entwicklung des Neubaugebietes an der alten Wache entstanden neue Kindertagesstätten, die Wilhelm-Busch-Förderschule wurde ebenso saniert wie das Schulzentrum, an der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld wurde gerade der Grundstein für einen umfangreichen Anbau gelegt. Diese Anstrengungen vor Ort müssen natürlich ergänzt werden durch eine nachhaltige Bildungspolitik auf Landesebene. Martin Habersaat berichtete von dem begonnen Dialogprozess der neuen Ministerin und bildungspolitischen Tendenzen: „Es läuft auf ein Schulsystem mit Gemeinschaftsschulen und Gymnasien hinaus, wie wir es in Stormarn schon haben. Förderschulen werden als Kompetenzzentren erhalten bleiben, die die Schulen in ihrem Umfeld unterstützen und immer wieder auch eigene Schülerinnen und Schüler haben.“

Der Kreis Stormarn ist nicht mehr weit davon entfernt, schuldenfrei zu sein. Das hat nach Ansicht von Rainhard Zug mehrere positive Effekte: „Mit dem Label ‚schuldenfrei‘ kann man gut werben, der Kreis wird noch mehr als starker Wirtschaftsraum wahrgenommen werden. Außerdem gehe ich davon aus, das bei sinkenden Schulden auch die Kreisumlage sinkt, wovon Glinde ganz direkt profitieren würde.“

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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