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Martin Habersaat besucht Thomas Schreitmüller

Veröffentlicht am 30.07.2013, 17:45 Uhr     Druckversion

Foto: Habersaat, Schreitmüller

Barsbüttel hat 11850 Einwohner und damit 371 weniger als gedacht - das war eines der Ergebnisse des Zensus 2011. Während das Land Schleswig-Holstein und der Kreis Stormarn sich künftig auf mehr Einnahmen freuen können, drohen Barsbüttel Verluste. Der Widerspruch der Gemeinde gegen das Zensusergebnis war eines der Themen im Gespräch zwischen Bürgermeister Thomas Schreitmüller und dem Landtagsabgeordneten Martin Habersaat.

Der besucht in jedem Sommer „seine“ Bürgermeister, um sich über anstehende Themen und Projekte auszutauschen

 

Martin Habersaat: „Als Mitglied des Landtags darf ich bei Landesbehörden jede Menge Fragen stellen, wenn etwas mal nicht oder nicht rund läuft. Und ich bin dankbar für die Hinweise, die ich von den Bürgermeistern bekomme.“  Thomas Schreitmüller hat für diese Gespräche dann immer ein kleines Mäppchen vorbereitet. „Ich erwarte keine Wunderdinge, es ist aber gut, sich der Themen von verschiedenen Seiten anzunehmen und einen konstruktiven Austausch zu pflegen.“ Am 8. August findet in Kiel eine Veranstaltung für die Kommunen statt, die Widerspruch gegen den Zensus eingelegt haben. Schreitmüller und Habersaat finden: „Wenn das Statistische Amt sich verrechnet hat, müssen die Zahlen korrigiert werden. Falls der Fehler auf Seiten der Gemeinde liegt, wäre es wichtig zu erfahren, wie er entstanden ist und was künftig besser gemacht werden kann.“

Ein wiederkehrendes Thema zwischen Bürgermeister und Abgeordnetem ist die Metropolregion Hamburg. Thomas Schreitmüller: „Der Wirtschaftsminister hat Barsbüttel bei seinem Besuch in der letzten Woche als ‚Metropolregion pur‘ bezeichnet. Das stimmt ja auch - aber was folgt daraus?“ Wünschenswert seien Projekte, die wirklich wahrnehmbar seien und über Partei- wie Landesgrenzen hinaus getragen werden, wie Habersaat ergänzt. Bessere Möglichkeiten für grenzüberschreitenden Schulbesuch nennt er als Beispiel, musste aber auch schon erkennen: „Das ist ein dickes Brett, das da gebohrt werden muss.“ Auch über Möglichkeiten der Gewerbeentwicklung in Stormarn habe er mit dem Wirtschaftsminister gesprochen.

Abschließend ging es um Fragen des politischen Engagements im ehrenamtlichen Bereich und die abnehmende Wahlbeteiligung. Den meisten Parteien und Wählergemeinschaften in Barsbüttel ist es in den vergangenen Jahren gelungen, junge Menschen an die Arbeit für die Gemeinde heranzuführen. Trotzdem sank die Wahlbeteiligung auch hier, auch wenn die Hoffnung natürlich ist, dass aktive junge Menschen, egal in welcher Partei, wieder andere für die Mitarbeit an der Demokratie begeistern. Das versuchen auch Thomas Schreitmüller und Martin Habersaat: „Wir stehen für Besuche in Vereinen, Kursen und Schulklassen zur Verfügung, berichten gerne über unsere Arbeit und politische Zusammenhänge." Auch Gegenbesuche in Rathaus und Landtag seien möglich.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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