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Martin Habersaat im Glinder Rathaus

Veröffentlicht am 21.08.2013, 18:12 Uhr     Druckversion

Foto: Zug, Habersaat, Budde

Zu einem Gedanken- und Informationsaustausch besuchte Martin Habersaat, örtlicher Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, den Glinder Bürgermeister Rainhard Zug im Rathaus. Besprochen wurden aktuelle Entwicklungen auf Landesebene und Projekte der Stadt, vor allem wirtschafts- und finanzpolitische Themen und Glindes Bauvorhaben.

„Es ist gut, sich hin und wieder Zeit für ein ausführliches Gespräch zu nehmen“, befanden beide. Zufällig hatte Rolf Budde gerade Sprechstunde, so dass Habersaat auch kurz beim neuen Bürgervorsteher vorbeischauen konnte.

Die Landesregierung plant eine Reform des kommunalen Finanzausgleichs (FAG). Das Innenministerium hat das Gutachten, auf dessen Grundlage die Reform entwickelt werden soll, kürzlich im Internet veröffentlicht. „Ziel ist ein Finanzausgleich, der sich an den tatsächlichen Aufgaben orientiert“, berichtete Martin Habersaat. Aus dem Gutachten wird ein Gesetzesentwurf entwickelt, dann ist eine einjährige Phase der Abstimmung und der Diskussion eingeplant. Habersaat: „Eine FAG-Reform ist ein Großvorhaben. Und wenn es insgesamt nicht mehr Geld zu verteilen gibt, muss besonders sorgsam geschaut werden, wie die Verteilung erfolgt.“ Rainhard Zug begrüßte die Zielsetzung und erhofft sich in der Folge eine Stärkung des zentralörtlichen Systems, wovon auch das Mittelzentrum Reinbek-Glinde-Wentorf profitieren könnte. Gemeinsam mit den Gemeinden Barsbüttel und Oststeinbek plant man derzeit die Gründung einer eigenständigen Aktivregion, die die Entwicklung dieser Region ebenfalls stärken könnte.

Wie auch die Gemeinde Barsbüttel hat die Stadt Glinde gegen das Ergebnis des Zensus Widerspruch eingelegt. Glinde hat nach dem Zensus-Ergebnis etwa 300 Einwohner weniger als angenommen. „Uns geht es weniger um die entstehenden finanziellen Nachteile, sondern um Transparenz. Wir wollen wissen, wie das Statistikamt zu seinen Ergebnissen kam und wo die 300 Einwohner geblieben sind“, betonte Zug. Infolge der Entwicklung des Areals „An der alten Wache“ steige die Einwohnerzahl Glindes ohnehin, da habe man den kleinen Rückschlag bald aufgeholt.

Gut läuft es für Glinde bei den aktuellen Bauvorhaben. Der Anbau an die Gemeinschaftsschule Wiesenfeld konnte jüngst seiner Bestimmung übergeben werden, der Feuerwehr-Neubau wird im Mai 2014 eröffnet werden können. „Wir gehen die Bauprojekte kontinuierlich Stück für Stück an, erleben dank solider Planung keine Überraschungen und konnten zuletzt sogar beschlossene Kreditaufnahmen wegen der guten Finanzlage nach hinten verschieben“, zeigte sich Zug zufrieden.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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