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Martin Schulz zu Gast in Norderstedt

Veröffentlicht am 13.02.2017, 14:12 Uhr     Druckversion

Martin Schulz u. Katrin Fedrowitz

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz macht sich im Land bekannt – und war kürzlich auch in Norderstedt zu Gast. Im Coppernicusgymnasium informierte er sich über den Schulbetrieb und stellte sich dann den Fragen von Schülerinnen und Schülern. Und denen von ungezählten Journalisten aus dem In- und Ausland, die den Schulz-Besuch begleiteten.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz hatte sich ganz besonders über ihren prominenten Gast gefreut. „Wir sind ja schon mitten im Wahlkampf. Da finde ich es toll, dass wir von Martin Schulz unterstützt werden“, sagte sie in einem ruhigen Moment während des Besuchs. Denn auch sie wurde von den Pressevertretern zu Martin Schulz befragt, unter anderem von einem französischen TV-Team. „Sicherlich ist Martin Schulz eher auf internationalem Parkett bekannt als auf nationaler Ebene. Doch ich finde, er transportiert gerade mit seiner Weltoffenheit sehr gut, worum es uns hier vor Ort geht. Um soziale Gerechtigkeit und Solidarität“, betonte sie.

In der Tat äußerte sich Schulz während des Gesprächs mit den Schülern zu vielen Themen überraschend offen. Was er von AfD und NPD halte, wurde er unter anderem gefragt. „Für mich stehen diese beiden auf einer Linie. Wer die verfassungsmäßige Ordnung dieses Landes so in Frage stellt, wer unsere Grundrechte so leugnet, wer so rassistisch ist, so fremdenfeindlich, wer so gewaltbereit redet und möglicherweise auch handelt, der kann meiner Meinung nach in unserer Verfassungsdemokratie nicht geduldet werden“, sagte er. Im Rückblick auf die Reden des thüringischen AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke fügte Schulz dann noch hinzu, eine solche Partei sei keine Alternative für Deutschland, sondern „eine Schande für die Bundesrepublik!“ Schulz warnte eindringlich vor der französischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen und dem niederländischen Politiker Geert Wilders. Diese seien Ultra-Nationalisten und Antidemokraten, sagte Schulz. Dafür gab es viel Applaus von dem jungen Publikum.

Und wie steht er zum US-Präsidenten Donald Trump? „ Nun, was Trump in seinem Wahlkampf gemacht hat, ist das Gegenteil von Respekt. Trotzdem ist er der frei gewählte Präsident der USA. Damit verdient er den Respekt, den ein deutscher Kanzler ihm entgegenzubringen hat.“

Und hatten jüngst die Grünen Schulz zum Vorwurf gemacht, er habe sich bislang zum Klimaschutz nicht genügend geäußert, so holte er dies in Norderstedt nach: „Das hat für mich eine hohe Priorität“, sagte er auf eine Schülerfrage zum Thema.

Im Mittelpunkt stehe für ihn jedoch das Kernthema der Sozialdemokraten: soziale Gerechtigkeit. „Das ist keine spintisierte Idee von ollen Sozis, sondern eine gesellschaftspolitische Notwendigkeit. Wer arbeiten geht, muss von seinem Lohn leben können“, so Schulz.

Kaum hatten sich die jungen Norderstedter an ihren Gast und den Presse-Hype gewöhnt, musste Schulz schon wieder weiter. In Ahrensburg stand der nächste Termin an. „Ich bin beeindruckt von den Fragen und dem politischen Interesse der Schülerinnen und Schüler“, sagte er abschließend und freut sich über die Geschenke der Gymnasiasten: einen Schlüsselanhänger und ein LED-Windlicht mit Europa-Motiv.

Dann stellte er sich noch zum Foto mit Katrin Fedrowitz und verschwand dann im Blitzlichtgewitter der Journalisten. „Sicherlich steht Martin Schulz für die Renaissance der Sozialdemokratie in Deutschland“, sagte die Norderstedter SPD-Landtagsabgeordnete abschließend zu einem französischen Redakteur.

Was nun der Besuch konkret für die SPD vor Ort gebracht hat? „Nun, schon mal 14 neue Mitglieder, die wir im Ortsverein begrüßen können. Das finde ich enorm, dass sich die Leute hier wieder für die SPD begeistern können“, so Katrin Fedrowitz.

Homepage: SPD-Norderstedt