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Torsten Albig: Dialog außerhalb der engen Kammern der Staatskanzlei!

Veröffentlicht am 18.02.2013, 17:16 Uhr     Druckversion

Ministerpräsident Torsten Albig „Es war für mich ein spannender Abend, ich brauche die Ideen und die Begeisterung der Menschen“. Mit diesem Resümee beendete Ministerpräsident Torsten Albig sein erstes Bürgergespräch in Kaltenkirchen.
Zuvor hatte sich der Ministerpräsident locker, konzentriert und ohne Phrasen über zwei Stunden lang den Fragen der Teilnehmer und des Moderators Norbert Radzanowski im vollbesetzten Kaltenkirchener Bürgerhaus gestellt.Dodenhof-Erweiterung, S-Bahn und AKN sowie der Weiterbau der Autobahn A20: Albig bezog zu allen Themen deutlich Stellung.
Zu den Erweiterungsplänen des Mode- und Einrichtungshauses wies der Regierungschef darauf hin, dass es im Rahmen des Zielabweichungsverfahrens einen schwierigen Abwägungsprozess geben werde, der nicht allen Wünschen gerecht werden könne.
Die Entscheidung verlange in der Landesplanung eine dynamische Sichtweise auf die gesellschaftliche Entwicklung und eine veränderte, viel komplexere Konsumwelt. Innerstädtische Entwicklungen stünden dabei ebenso im Fokus wie die zahlreichen Internetmärkte. Er plädierte aber auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit Unternehmen, die investieren wollen.
Zur Modernisierung der AKN und der geforderten S-Bahn-Verbindung bis nach Kaltenkirchen legte Albig die Prioritäten klar auf den Tisch. Als erste Maßnahme sei gemeinsam mit Hamburg der Bau der S-Bahnlinie 4 im Osten Hamburgs nach Bad Oldesloe festgelegt worden, auf Platz zwei stehe die S 4 Richtung Elmshorn und Wrist auf der Tagesordnung.
Erst dann sei der Ausbau der S21 nach Kaltenkirchen vorgesehen.
Der Regierungschef stellte auf Anfrage eines Bürgers fest, dass es beim Weiterbau der Autobahn A20 keinen Stopp gebe, sondern an den Planungen inklusive Elbquerung weiter gearbeitet werde. Die Finanzierung müsse mit dem Bund geklärt werden. Ehrgeiziges aber auch realistisches Ziel der Landesregierung sei es, zunächst bis 2017 die Anbindung der A20 an die A7 zu erreichen.
Ministerpräsident Torsten Albig wird die Veranstaltungsform – die einen offenen und transparenten Umgang der Landesregierung mit den Bürgerinnen und Bürgern herstellt– in Heide, Lübeck und Geesthacht fortsetzen.

Homepage: SPD-Segeberg


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