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AG 60 plus- Regionalkonferenz der Kreise Pinneberg und Steinburg war ein Erfolg!

Veröffentlicht am 21.02.2019, 09:46 Uhr     Druckversion

Die Veranstaltung am 11. Februar in Itzehoe fand viel  Interesse. 

40-50 Gäste, überwiegend Kommunalpolitiker, aber auch interessierte Bürger, hörten vom Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Andreas Breitner, welche besonderen Bedingungen vorliegen müssen, damit Wohnungsunternehmen sich im ländlichen Raum engagieren.

 

Im Laufe der Regionalkonferenz war in den Diskussionsbeiträgen erkennbar, dass die anwesenden Kommunalpolitiker besonders interessiert waren, die Situation der Älteren und Benachteiligten hinsichtlich ihrer Wohnsituation zu beleuchten und nach Lösungen zu suchen. Stärker angesprochene Themen waren Barrierefreiheit, Anforderungen an Wohnungen für mit Behinderungen lebende Menschen, Möglichkeiten von Zusammenschlüssen für Wohnprojekte und Informationswünsche.

 

Nach einigen Beiträgen entstand außerdem die Überzeugung, dass ein organisierter Know-how-Transfer allen ehrenamtlich in der Kommunalpolitik Aktiven nützen würde. Der Landesvorstand der AG60 plus will das zeitnah aufgreifen und wird seinen Kreisverbänden darüber berichten.

 

Ergebnisse und Anregungen für Kommunalpolitiker aus der Diskussion mit Andreas Breitner:

 

* Stellung beziehen für die Notwendigkeit von Wohnungsbau bei Nachbarschafts- und Anliegerproblemen

* Nicht von vornherein Ablehnung vermuten, sondern zunächst mit den örtlichen Akteuren sprechen

* Bei der Aufstellung von B-Plänen mindestens einen Drittelmix erreichen zwischen sozial geförderten und frei finanzierten Wohnungen sowie Eigentumswohnungen

* Bei Wohnbauvorhaben mit besonderen Anforderungen erst belastbare Bedarfsanalysen durchführen lassen und dann auf Investorensuche gehen

* Auf die Größe der Anlage achten: unter 20 Wohneinheiten lässt sich eine Anlage selten auskömmlich bewirtschaften

* Im ländlichen Raum versuchen, in größeren Räumen zu Plänen, z.B. Mittelstädte und umliegende Gemeinden oder auf Amtsgemeindeebene.

 

Die Regionalkonferenz der Arbeitsgemeinschaft 60plus  in der SPD (AG 60 plus) zum Thema Preiswerter und behindertengerechter  Wohnungsbau im ländlichen Raum wurde auf Anregung des Landesvorstands AG 60 plus durchgeführt, und zwar von der AG 60 plus im Kreis Pinneberg und im Kreis Steinburg. 

 

Leo Wolframm, Vorsitzender der Kreis Pinneberg AG 60 plus, möchte die Informationen als Anregungen zum Aktivwerden und als Hinweis weitergereicht sehen und appelliert an die AG 60 plus- Mitglieder im Kreis: Geht in Eure Ortsvereine und Fraktionen reicht die Infos weiter. Wenn Ihr mehr braucht, wendet Euch an Jürgen Asmussen; er ist vom Landesvorstand AG 60 plus zwar gerade erst als Ansprechpartner für den Themenkreis Bauen, Baurecht, Raumplanung etc. bestimmt worden, wird sich aber zügig einarbeiten und hilft auch aktuell weiter mit Kontakten. Juergen.asmussen@spd-quickborn.de. Macht Euch bemerkbar! Die über 60-jährigen in der Partei sind nicht auf dem Altenteil. Erfahrung g zählt! Wir sehen Euch auch gern bei unseren Vorstandssitzungen.

 

Die Termine der Vorstandssitzungen der Arbeitsgemeinschaft stehen auf der Seite SPD-Kreis Pinneberg. Die nächste Sitzung des Vorstands findet statt am 14.3.2019 um 15:00 Uhr, anschließend findet ab 16:00 Uhr eine Mitgliederversammlung mit Aussprache statt. Einladung mit Tagesordnung folgt demnächst.

 

 

Noch ein paar Hintergrundfakten:

Durchschnittliche Kostensteigerung seit dem Jahr 2000:  ca. 27%, speziell Baukostensteigerung dagegen ca. 54%. Und Kapazitätsengpässe in der Bauwirtschaft verzögern Baumaßnahmen.

 

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt  341 Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein, darunter  170 Baugenossenschaften und 70 kommunale Wohnungsunternehmen mit zusammen  732.000 Wohnungen. Die VNW-Unternehmen

- bauen nicht luxuriös, aber oft solider als freie Wohnungsunternehmen, kalkulieren Abschreibungszeiten von 80 Jahren

- behalten und vermieten die Wohnungen dauerhaft,

- führen die Unternehmen dennoch kaufmännisch

- die Preisbindung von Sozialwohnungen bleibt meist wenigstens 30 Jahre

- die Wohnungen werden auch danach sozial bewirtschaftet.

Homepage: SPD-Pinneberg


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