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Klimaschutz: Rossmann (SPD) plädiert für Aufforstungsplan

Veröffentlicht am 17.07.2019, 20:34 Uhr     Druckversion

"Kreis Pinneberg kann wichtige Rolle spielen!" 

Der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann will sich in Berlin für einen „Generalplan Aufforstung“ einsetzen. Der Vorsitzende des auch für den Forschungsbereich zuständigen Bildungsausschusses will damit rasch auf die Erkenntnisse einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich reagieren. Die Experten hatten ermittelt, dass das verstärkte Pflanzen von Bäumen ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung des Klimawandels sein könnte. „Dem Kreis Pinneberg als Baumschulregion und weltweitem Spitzenreiter in der Züchtung von Gehölzen könnte dabei eine wichtige Rolle zukommen.“

Für Schleswig-Holstein als waldärmstes Flächenland Deutschlands könnte eine deutschland- oder sogar europaweite Aufforstungsoffensive Rückenwind für die eigenen Programme bedeuten. „Was Waldflächen angeht, ist im echten Norden noch viel Luft nach oben“, betont Rossmann. „Außerdem passt das Klimawald-Konzept sehr gut zur Idee von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner von der CDU, die den Waldverlusten durch Dürre, Stürme und Brände mit Baumpflanzungen begegnen will.“

Der Abgeordnete will bei der Baumpflanzung allerdings sogar noch weiter gehen als die schweizer Forscher. „In der Studie zu den Auswirkungen von Aufforstung auf die CO2-Bilanz haben die Wissenschaftler die Städte von ihren Projektionen ausgenommen, weil dort keine großen Flächen zur Verfügung stehen. Auch für das Klima in den Städten wird aber die Bepflanzung mit Bäumen immer wichtiger“, betont er. „Wenn man den positiven Gesamteffekt dazu nimmt, kann die Konsequenz nur heißen: mehr Bäume in die Städte – und zwar klimaresistente Arten und Sorten.“

Auch in diesem Bereich könnten Kapazitäten aus dem Kreis Pinneberg gefragt sein, vermutet Rossmann. „Im Gartenbauzentrum in Ellerhoop-Thiensen hat man diese Zukunftsproblematik und die Züchtung von ‚Klimawandelbäumen‘ längst im Blick“, berichtet Rossmann. „Und diese Kompetenzen könnten jetzt neue Bedeutung erhalten, wenn es um neue Generationen von städtischen Gehölzen und Klimawäldern geht.“

Homepage: SPD-Pinneberg


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