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Schülerbeförderung: Ungerechtigkeiten bei Berechnung der Schulweglänge beenden!

Veröffentlicht am 23.08.2016, 11:04 Uhr     Druckversion

Schülerbeförderung: Ungerechtigkeiten bei Berechnung der Schulweglänge beenden!

Bei der Überarbeitung der Schülerbeförderungssatzung will die SPD-Kreistagsfraktion unter anderem erreichen, dass in Zukunft bei der Berechnung der Schulweglänge die tatsächliche Entfernung von der Wohnadresse zur Schule zur Bemessungsgrundlage wird. „Einen entsprechenden Antrag werden wir ...

in der Sitzung des Regionalen Entwicklungsausschusses im September stellen“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Tretbar-Endres.

Die Berechnung auf der Basis eines imaginären Ortsmittelpunkts sei technisch der Stand des letzten Jahrhunderts und führe zu vielen Ungerechtigkeiten. Dies zeige die aktuelle Diskussion um die Satzungsverstöße sehr deutlich. Die Schulen der dänischen Minderheit berechneten die Schulweglänge schon heute nach dem tatsächlichen Wohnsitz. „Technisch machbar ist das also“, folgerte Martin Tretbar-Endres, der auch Sprecher seiner Fraktion im Regionalen Entwicklungsausschuss ist.

Zudem könne das „reale Wohnsitzprinzip“ auch die Benachteiligung von Schülerinnen und Schülern aus den Städten Rensburg und Eckernförde beenden. Denn diese sind bisher von der Schülerbeförderung ausgeschlossen, obwohl einige von ihnen eigentlich über der Kilometergrenze liegen. Auch dazu werde die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag stellen.

Abschließend wies der Rendsburger Kreistagsabgeordnete darauf hin, dass seine Fraktion bei ihrer grundsätzlichen Forderung bleibe, die Elternbeteiligung an der Schülerbeförderung komplett zu streichen.  

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Martin Tretbar-Endres
e-mail: martin.tretbar-endres@gmx.de

Homepage: SPD-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde


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