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Fabian Reichardt, Landesvorsitzender der AG für Bildung SH
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Veröffentlicht am 25.08.2017, 19:49 Uhr 
Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes hat die CDU Wahlwerbung für den Direktkandidaten Dr. Johann Wadephul an die Haushalte im Kreis Rendsburg-Eckernförde geschickt.
Der Ortsvorsitzende Alfred Tiesler hat dies zum Anlass genommen, in einem offenen Brief an Herrn Wadephul zu antworten und sich mit den inhaltlichen Aussagen des Direktkandidaten auseinanderzusetzen.
Offener Brief an Herrn Dr. Johann Wadephul
Im Folgenden steht der inhaltliche Text auch hier zum Lesen zur Verfügung.
Betr.: Wahlwerbung zur Bundestagswahl
Sehr geehrter Herr Dr. Wadepuhl,
Ihren Wahlaufruf zu Ihrer Wiederwahl in den Bundestag habe ich mit viel Aufmerksamkeit gelesen und mit Verwunderung die Augen gerieben.
Ich stimme Ihnen zu, wenn Sie feststellen, dass gute und sichere Arbeitsplätze keine Selbstverständlichkeit sind, nur eine stetig wachsende Wirtschaft wie Sie es darstellen, sichert diese auch nicht.
Die meisten Arbeitsplätze, die auf Grund der boomenden Wirtschaft in jüngster Vergangenheit entstanden sind, sind prekäre Beschäftigungsverhältnisse die keine Sicherheit und kein Auskommen fürs Alter bieten. Im Gegenteil, ohne gleichzeitige Änderung der Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt wird die Schicht der arbeitenden Bevölkerung weiter verarmen und am Ende des Erwerbslebens auf staatliche Hilfe angewiesen sein oder in Konkurrenz zu den jungen bis ins hohe Alter weiterarbeiten müssen.
Beschäftigung auf geringfügiger Basis (450 €-Job), Zeit- und Leiharbeit und Werkverträge (die nach Gesetz keine Werkverträge sind) sind die Haupttreiber der Altersarmut. Diese Themen sind sie in den vielen Jahren in denen Ihre Partei die Regierungsverantwortung hatte leider nicht angegangen und tun dies auch nicht in Zukunft.
Das unsere Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch auf ein freies und sicheres Leben haben versteht sich von selbst, leider wird nicht von allen Instanzen die geboten Härte angewandt, was aber in einem Rechtsstaat durch aus möglich sein kann.
Das Pflegestärkungsgesetz hätte viel mehr für die Pflege durch Angehörige bringen müssen. Ebenso Ansätze für menschliche Zuwendung in der Pflege und weniger Dokumentation wäre besser angekommen. Aber auch hier Fehlanzeige von Seiten der CDU.
Ich will Ihnen nicht absprechen das Sie sich für die von Ihnen genannten Themen einsetzen, aber Ihre Partei, die CDU steht nicht dafür.
Mit freundlichen Grüßen
Alfred Tiesler
Homepage: SPD-Nortorf
Die AG für Bildung (AfB) in der SPD SH fordert eine solidarische Ausgestaltung des landesweiten Semestertickets. Diese muss eine niedrigschwellige Härtefallklausel für Studierende mit geringem Einkommen enthalten und durch eine solidere Finanzierung durch das Land einen bezahlbaren Preis für alle Studierenden sicherstellen. Weiterhin fordern wir ein landesweites Azubi-Ticket. Lesen Sie hier unseren Beschluss.
Ulf Daude und Martin Rabanus: Am Tag der Bildung ein Zeichen für Aufstieg durch Bildung setzen!
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Die drei Nord-AfB's sind der Auffassung, dass sich nach dem Regierungswsechsel in SH die Baustelle Bildung vergrößert hat. Hier die Presseerklärung dazu.
Medieninformation Dirk Diedrich: "Die Schwarze Ampel befördert die Lernenden ins Abseits, nicht aber zur Schule!"

