Sie haben Anregungen für uns oder Fragen und möchten gerne Kontakt mit uns aufnehmen?
Gerne!
Fabian Reichardt, Landesvorsitzender der AG für Bildung SH
Kontakt: https://www.afb-sh.de/arbeitsgemeinschaft-fuer-bildung/
Veröffentlicht am 30.09.2019, 18:44 Uhr 
Die vorgenannte Machbarkeitsstudie (von 2015) gibt für Baukosten und Einrichtung eines Schallplattenmuseums im Kesselhaus eine Summe in Höhe von ca. 1.125.000 € an.
Das 2018 von der Stadt Nortorf mit dem Bauvorentwurf beauftragte Architekturbüro Hain & Ladehoff hat reine Baukosten von rd. 1.000.000 € ermittelt.
Um in das Kesselhaus zu gelangen, ist im Kaufvertrag ein Überwegungsrecht über das unmittelbar angrenzende, aktuell als Rasenfläche gestaltete Grundstück festgeschrieben. Dieses Recht gilt für einen 4 m breiten Streifen, der von Fußgängern genutzt werden darf. Das Parken ist ausdrücklich untersagt. Daher sind zusätzliche Gelder für Flächenkauf und Herstellung von Parkplätzen erforderlich.
Beim Land Schleswig-Holstein können Fördergelder in Höhe von 53% und max. 75% der Bausumme beantragt werden. Eine Bewilligung ist an eine 12-jährige Zweckbindung gekoppelt.
Da noch kein Förderantrag gestellt worden ist, liegt bislang auch noch keine Zusage über die Bereitstellung von Landesmitteln vor. Inwieweit überhaupt eine Förderfähigkeit des Schallplattenmuseums vorliegt, ist mit erheblichen Unsicherheiten verbunden.
Für den laufenden Betrieb des geplanten Museums hat das Gutachterteam fwi hamburg/FUTOUR Tourismusberatung Köln einen jährlichen Kostenansatz von etwa 226.200€ errechnet.
Bei einer angenommenen Zahl von 16.800 BesucherInnen pro Jahr würde nach Abzug der Eintrittsgelder dennoch ein jährliches Defizit von knapp 100.000 € auflaufen, das Jahr für Jahr von der Stadt Nortorf ausgeglichen werden muss,
Im Vergleich: Der jährliche Zuschuss der Stadt Nortorf für das jetzige "Museum Nortorf" am Jungfernstieg beträgt 6.400€ (Haushaltsjahr 2019).
Zusätzlich zum Vergleich: Das große Tuch und Technik-Museum in Neumünster gibt jährlich zwischen 15.000 und 18.000 Besucher an, wovon 2/3 als zahlende Besucher gelistet sind, und 1/3 Besucher von Sonderveranstaltungen sind.
Homepage: SPD-Nortorf
RE: Bürgerentscheid - Was ist an Kosten zu erwarten?, Peter Gebhard, (01.10.2019, 17:24 Uhr)
Die AG für Bildung (AfB) in der SPD SH fordert eine solidarische Ausgestaltung des landesweiten Semestertickets. Diese muss eine niedrigschwellige Härtefallklausel für Studierende mit geringem Einkommen enthalten und durch eine solidere Finanzierung durch das Land einen bezahlbaren Preis für alle Studierenden sicherstellen. Weiterhin fordern wir ein landesweites Azubi-Ticket. Lesen Sie hier unseren Beschluss.
Ulf Daude und Martin Rabanus: Am Tag der Bildung ein Zeichen für Aufstieg durch Bildung setzen!
Lesen Sie hier die Pressemitteilung.
Die drei Nord-AfB's sind der Auffassung, dass sich nach dem Regierungswsechsel in SH die Baustelle Bildung vergrößert hat. Hier die Presseerklärung dazu.
Medieninformation Dirk Diedrich: "Die Schwarze Ampel befördert die Lernenden ins Abseits, nicht aber zur Schule!"

