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Gedenkfeier im Stadtpark

Veröffentlicht am 01.05.2022, 17:52 Uhr     Druckversion

Jörn Thießen (2.v.l.) mit Mitgliedern der SPD-Wilster

Zum Maifeiertag hatte der SPD-Ortsverein Wilster wie in jedem Jahr vor der eigentlichen Maiveranstaltung in der „Neuen Börse“ zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in den Stadtpark eingeladen. Etwa 50 Gäste konnten begrüßt werden, darunter auch den Redner zur Veranstaltung, Professor Jörn Thiessen, Kreispräsident Peter Labendowicz, Pastorin Alisa Mühlfried und Bürgermeister Walter Schulz. 

Der Bürgermeister sprach ein Grußwort und nahm Bezug auf den Maifeiertag, der hier mit dieser Veranstaltung in einem würdigen und zugleich nachdenklichen Rahmen begangen werde.

Ratsfrau Karin Lewandowski sprach für den SPD-Ortsverein Wilster und wies darauf hin, dass sie beeindruckt und erfreut sei, dass so viele Bürgerinnen und Bürger den Weg in den Stadtpark gefunden hätten. Gerade angesichts des Krieges in der Ukraine sei es wichtig, sich immer wieder zu erinnern und sich mit dem unter Putins Krieg leidenden und sterbenden Menschen zu solidarisieren.

Redner vor dem Denkmal im Stadtpark war in diesem Jahr Jörn Thießen, der in der Region kein Unbekannter ist, denn er hat hier Teile seiner Ausbildung zum Pastor absolviert, war in Kiel und Berlin politisch tätig, später Bundestagsabgeordneter für diesen Wahlkreis und arbeitet derzeit im Bundesministerium des Innern und für Heimat.

Jörn Thießen betonte, dass Krieg und Frieden nicht einfach kommen und gehen würden, sondern beide Zustände seien von Menschen gemacht und gewollt. So wie Herr Putin den Krieg in der Ukraine gewollt und auch zu verantworten habe, so sei es der Wille vieler auch in Deutschland, dass dieser Krieg möglichst schnell enden möge. Dauerhaften Frieden werde man aber am Ende nicht mit Waffen erreichen, sondern mit Verhandlungen und Gesprächen. Eindrucksvoll machte Jörn Thießen deutlich, wie der Krieg in unser Leben eingreife, er dürfe uns aber nicht lähmen, deshalb sei es wichtig, dass auf einer Veranstaltung wie dieser in Wilster Menschen verschiedener politischer Ausrichtung zusammenstünden und für den Frieden eintreten würden.

Gemeinsam mit Pastorin Alisa Mühlfried legte Jörn Thießen einen Kranz für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft vor dem Denkmal im Stadtpark nieder, bevor SPD-Ratsfrau Karin Lewandowski die Veranstaltung mit der Einladung zur Maiveranstaltung abschloss.

Homepage: SPD-Wilster


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