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Fabian Reichardt, Landesvorsitzender der AG für Bildung SH
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Veröffentlicht am 26.10.2025, 12:46 Uhr 
Seit vielen Jahren ist der Bestand an Igeln deutlich rückläufig. Daran sind auch in besonderem Maße nachts fahrende Mähroboter beteiligt.
Der Igel ist nachtaktiv und kein Fluchttier, er verharrt bei drohender Gefahr auf der Stelle und rollt sich im Vertrauen auf seine Stacheln zu einer Kugel zusammen. Das wird ihm beim Zusammentreffen mit einem Mähroboter sehr oft zum Verhängnis. Sie erleiden schwerste Verletzungen, sehr oft sind sie nicht mehr zu retten, wenn sie denn überhaupt rechtzeitig gefunden werden. Wir erleben selbst in unseren Gärten, dass wir im Gegensatz zu früher Igel immer seltener antreffen. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz gehören Igel zu den besonders geschützten Arten, die weder verletzt noch getötet werden dürfen. Der IUCN (International Union for Conservation of Nature) hat den Igel im vergangenen Jahr auf der Roten Liste als potentiell vom Aussterben bedroht eingestuft. Immer mehr Städte und Kommunen haben mittlerweile Nachtmähverbote für Mähroboter ausgesprochen. Eine Gemeinde wie Neuwittenbek kann das nicht in Eigenregie regeln. Das undesnaturschutzgesetz und die Landesnaturschutzgesetze regeln hier die Zuständigkeiten. Zuständig sind die Unteren Naturschutzbehörden der Kreisfreien Städte und Landkreise. Für die Gemeindevertretersitzung am 7. Oktober 2025 hatte die SPD Fraktion zu dem Thema einen Antrag eingebracht, der nach intensiver Diskussion angenommen wurde. Danach verpflichtet sich die Gemeinde auf einen Mährobotereinsatz auf dem gesamten emeindegebiet spätestens von einer Stunde vor Sonnenuntergang bis frühestens einer Stunde nach Sonnenaufgang zum Schutze es Igels zu unterlassen. Sie appelliert an die EinwohnerInnen dem Beispiel zu folgen. Zusätzlich appelliert sie an die zuständige Untere Naturschutzbehörde des Kreises Rendsburg-Eckernförde, eine Verordnung, die ein entsprechendes Mähverbot ausspricht, zu prüfen und ggf. zu erlassen.
Homepage: SPD-Neuwittenbek
Die AG für Bildung (AfB) in der SPD SH fordert eine solidarische Ausgestaltung des landesweiten Semestertickets. Diese muss eine niedrigschwellige Härtefallklausel für Studierende mit geringem Einkommen enthalten und durch eine solidere Finanzierung durch das Land einen bezahlbaren Preis für alle Studierenden sicherstellen. Weiterhin fordern wir ein landesweites Azubi-Ticket. Lesen Sie hier unseren Beschluss.
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