Werkausschuss EBL (Entsorgungsbetriebe Lübeck)

Nächster Werkausschuss (EBL) Donnerstag 14. März 2024

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Deponie Niemark -
Tag der offenen Tür am Sonntag 10.9.2023

Auf dem Müllberg

Sonja & Marek besuchen als OV Vorsitzende die Deponie Niemark.

Blick auf Lübeck

Vom Müllberg im Süden Lübecks der Blick auf die Hansestadt.

Die EBL (Entsorgungsbetriebe Lübeck) sind Vorreiter für Wasserstoff-Lkw. Das neue Müllfahrzeug mit Elektroantrieb und einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb ist schon im Einsatz.

Fuhrpark

Unser OV informiert sich im Abfallwirtschaftszentrum zur aktuellen Fahrzeugflotte.

Winterdienstfahrzeuge

Die Entsorgungsbetriebe sind ein Ausbildungsbetrieb für verschiedene Berufe, mit ESA und MSA-Abschluss. Zur Zeit werden nur 7 von ca. 10 Plätzen besetzt. Bewerben lohnt sich.

Besonderer Tipp: In kleinen Mengen (bis etwa einem Pkw-Anhänger) können sich Lübecker mit Auto, Eimern, Bütt und Anhänger selbst und kostenfrei rückgewonnenen Humus als Dünger mitnehmen. Ist aber wie Dünger zu benutzen und nicht direkt als Pflanzerde verwendbar. Muss also von Gartenfreunden noch selbst mit Muttererde vermischt werden.

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Werkausschuss am 13.7.2023:
https://www.hl-live.de/text.php?id=160062

Winterdienst auf Radwegen: SPD fordert Konzept

Lübeck: Trotz der sommerlichen Temperaturen plant der Bürgerschaftsausschuss für die Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL) bereits für den Winter. Um einen erweiterten und verbesserten Winterdienst auf den Lübecker Radwegen sicherzustellen, hat der Ausschussvorsitzende Frank Zahn (SPD) die Entsorgungsbetriebe aufgefordert, bei der kommenden Sitzung ihr Konzept für die kalte Jahreszeit zu erläutern.

Das Lübecker Radwegenetz erstreckt sich über 810 Kilometer. Davon werden 200 Kilometer durch die EBL geräumt. Um auch bei Schnee und Eis eine sichere Fahrt gewährleisten zu können, sollen unter anderem „in der Regel“ Radwege im Zeitfenster von 7 Uhr bis 22 Uhr einen Winterdienst erhalten. So steht es in dem von der SPD beantragten Bürgerschaftsbeschluss vom März 2023.

 

Aus Sicht von Frank Zahn wird der hohe Standard dieses Beschlusses für die federführenden EBL nicht einfach umzusetzen sein. Denn es wird ein mehr an Equipment, wie zum Beispiel zusätzliche Gerätschaften für die Radwegstreuung und auch mehr Personal benötigt. Auch müsse eine enge Abstimmung mit dem Bauamt erfolgen. Seit 2021 sind im Stadtgebiet zum Schutz der Bäume vermehrt Wurzelbrücken auf Radwegen verbaut worden. Nun musste festgestellt werden, dass diese nicht mit den fast drei Tonnen schweren Winterdienst-Fahrzeugen befahren werden können.

 

„Auch die Frage des Streuguts, wird uns beschäftigen“, so Ausschussmitglied Dr. Marek Lengen (ebenfalls SPD). Schließlich sollen die Radwege frei von Schnee und Eis gehalten werden. Die von den EBL durchgeführten Versuche mit einem Ersatzstoff, die den herkömmlichen Streusand durch ein auftauendes, nicht umweltschädliches, Streumittel aus Kaliumformiat und Natriumformiat ersetzten, waren vielversprechend.

 

Frank Zahn: „Wir haben hier ein Spannungsfeld zwischen den Ansprüchen der Radfahrenden, den rechtlichen Grundlagen und der Leistungsfähigkeit des Winterdienstes.“ Die kommende Ausschusssitzung soll mehr Klarheit bringen. "Dann kann der Winter schon fast kommen", so Zahn.