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Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit in Reinfeld

Veröffentlicht am 11.11.2014, 15:24 Uhr     Druckversion

Zahlreiche Vorschläge und Anregungen, wie die Verkehrssicherheit in der Karpfenstadt verbessert werden könnte, sind bei der Reinfelder SPD in den vergangenen Wochen eingegangen. Am vergangenen Samstag kamen SPD-Vertreter und Interessierte ins Gespräch. Auf einem Rundgang durch die Innenstadt wurden die besonders kritischen Verkehrsschwachpunkte in Augenschein genommen und Lösungen diskutiert.

Die SPD werde die eingegangenen Hinweise in die politischen Gremien tragen, um eine breite Diskussion mit allen in der Stadtvertretung sitzenden Fraktionen zu ermöglichen, wurde versprochen. Die Entwicklung Reinfelds zu einer attraktiven und zukunftsorientierten Stadt bedeute auch, dass die Sicherheit von schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern und älteren Menschen stärker Berücksichtigung finden müsse. „Wir wollen uns deshalb für mehr Sicherheit im Straßenverkehr in Reinfeld einsetzen“, machte Rolf Hanf, Fraktionssprecher der SPD Reinfeld deutlich. Schwerpunkt der Gespräche war die Schulwegesituation. Im Bereich der Paul-von-Schoenaichstraße fehle seit dem Umbau der Innenstadt der Zebrastreifen, der einen sicheren Schulweg für viele Kinder ermöglichte. Engagierte Bürger haben bereits Informationen zusammengetragen und sind mit Verwaltung und Politik in Kontakt getreten. „Hier unterstützen wir gerne, denn auch wir wollen diesen Zebrastreifen zurück“, sagte Petra Gehrke, Mitglied im zuständigen Bauausschuss und Stadtverordnete für die SPD. Als gefährlich wurde die Situation am Marktplatz eingeschätzt. Bei der Überplanung des Marktplatzes werde der Schutz der Schulkinder besonders wichtig sein. Die SPD wird im Bauausschuss beantragen, dass die Richtung der Einbahnstraße künftig vom Marktplatz in die Paul-von-Schoenaichstraße führen soll. Außerdem fordern die Sozialdemokraten die Einrichtung einer sogenannten „Kiss and Ride-Zone“ in der Marktstraße. Eltern werden dann ihre Kinder auf einem Haltestreifen aus dem Auto aussteigen lassen können, so dass danach keine Querung einer Straße mehr nötig ist.

Alle Teilnehmer des Rundgangs waren sich einig, dass Rücksichtnahme und Achtsamkeit im Straßenverkehr einen größeren Stellenwert bekommen müssten. Zur Unterstützung der verkehrspolitischen Entscheidungen solle der im Haushalt 2015 vorgesehene Erwerb einer Verkehrsmessanlage - dabei handelt es sich nicht um eine Blitzanlage - dazu genutzt werden Zahlen über die Anzahl von Fahrten auf den Straßen zu sammeln. Deutlich wurde aber auch, dass Reinfeld nicht die Möglichkeit hat, alleine Entscheidungen zur Anordnung von Fußgängerüberwegen oder zur Regelung des Verkehrs zu treffen. Zuständig ist die Verkehrsaufsicht des Kreises Stormarn. „Wir sind hier an einem konstruktiven Dialog interessiert“, betonte Bauausschussmitglied Ulrich Overwin. „Wir werden aber auch im Sinne der Kinder nicht locker lassen und hartnäckig bleiben.“

Hier finden Sie den Aktionsplan und die Übersicht der eingegangenen Anregungen und Hinweise!

 

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Homepage: SPD-Reinfeld


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