Wir brauchen alle Talente!

Veröffentlicht am 15.06.2015, 21:10 Uhr     Druckversion

Jeder Jugendliche soll nach dem Schulabschluss die besten Chancen auf einen guten Start ins Arbeitsleben erhalten – darin sind sich Beate Raudies, SPD-Landtagsabgeordnete und Hans Helmut Birke, Chef der SPD-Kreistagsfraktion, einig. „Sicherlich sind die Voraussetzungen im Kreis Pinneberg nicht schlecht, um dieses Ziel zu erreichen. Das lässt sich aber noch optimieren. Und es ist hierfür höchste Zeit“, so Hans-Helmut Birke. Es gebe immer noch zu viele Jugendliche, die sich mit Minijobs „irgendwie“ ihr Geld verdienen oder gar in die Schwarzarbeit a

Hintergrund: Der Landtag hatte die Landesregierung im vergangenen Jahr beauftragt, ein Konzept für Jugendberufsagenturen zusammen mit verschiedenen Akteuren im Land zu entwickeln. Ziel ist es, dass junge Menschen bis zu einem Alter von 25 Jahren in ebendiesen Jugendberufsagenturen alle Ansprechpartner zur Berufs- und Studienwahl unter einem Dach finden. „Junge Menschen, die sich hier Hilfe suchen, werden gezielt gefördert, sodass niemand durchs Raster fällt“, berichtet die Landtagsabgeordnete.
Wie dieses Konzept ankommt, soll in verschiedenen Modellregionen in Schleswig-Holstein geprüft werden. „Ich halte es für sinnvoll, wenn sich der Kreis Pinneberg darum bewirbt, dabei zu sein. Denn diese Jugendberufsagenturen erleichtern nicht nur Jugendlichen die Berufswahl, sie bewahren vor Langzeitarbeitslosigkeit und dem frustrierenden Dasein als Sozialempfänger“, so Birke. Er gibt außerdem zu Bedenken, dass jedes Jahr mehr als 6000 junge Männer und Frauen in Schleswig-Holstein ihre berufliche Laufbahn in berufsvorbereitenden Maßnahmen verbringen. „Auf der anderen Seite brauchen wir laut Erhebungen 2030 landesweit, also ebenfalls bei uns in der Region, bis zu 100 000 Fachkräfte“, sagt der Chef der Kreistagsfraktion.
Beide Sozialdemokraten sind sich einig: „Wir brauchen alle Talente – auch im Kreis Pinneberg. Jetzt ist die Kreisverwaltung am Zug, durch die Einrichtung von Jugendberufsagenturen die Voraussetzungen dafür zu schaffen.“

Homepage: Beate Raudies, MdL


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