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Lehnert hat Wohnraumpolitik nicht verstanden!

Veröffentlicht am 27.02.2015, 13:22 Uhr     Druckversion

Das Wohnraumförderprogramm des Landes gibt die richtigen Antworten auf die Herausforderungen des Wohnungsmarktes in Schleswig-Holstein

„Lehnert hat Wohnraumpolitik nicht verstanden!“

„Das Wohnraumförderprogramm des Landes gibt die richtigen Antworten auf die Herausforderungen des Wohnungsmarktes in Schleswig-Holstein“, betont der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Hölck aus Haseldorf. Er reagiert damit auf die Anwürfe des CDU-Landtagsabgeordneten Peter Lehnert aus Bilsen. Der hatte behauptet, dass mit den Förderprogrammen des Landes nur zehn Prozent des Wohnungsneubedarfs bis 2025 abgedeckt werden. Zudem fordert er, mehr Bauland auszuweisen, um mehr Menschen Wohneigentum zu ermöglichen. „Herr Lehnert hat wohl die soziale Wohnraumförderung des Landes nicht so richtig verstanden und hat da offensichtlich einiges durcheinander gebracht“, vermutet der SPD-Landtagsabgeordnete.

Laut Thomas Hölck dient das Volumen des Förderprogramms in Höhe von 360 Millionen Euro dazu, bezahlbaren Wohnraum in Schleswig-Holstein zu schaffen. Mit dem Geld würde sichergestellt, dass  - abhängig von bestimmten Einkommensgrenzen - Wohnungen zu Mieten von 5,50 beziehungsweise 7 Euro je Quadratmeter gebaut werden können. 20 Millionen Euro vom Gesamtvolumen stehen für die Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung. „Herr Lehnert hat offensichtlich keinen Durchblick, welche Instrumente das Wohnraumförderprogramm beinhaltet“, kontert der SPD-Abgeordnete aus Haseldorf. Bauland zu schaffen, sei nicht Aufgabe der Landesregierung sondern der einzelnen Kommunen. Und es wäre laut Hölck sinnvoll, wenn die Kommunen bei der Baulandausweisung auch etwa 30 Prozent für öffentlich geförderten Wohnraum berücksichtigen würden. „Herr Lehnert ist aufgerufen, seine konservativen Bürgermeister und Gemeindevertreter davon zu überzeugen, dass es notwendig ist, für eine soziale Durchmischung der Stadtquartiere zu sorgen“, so Hölck.

 

Homepage: Thomas Hoelck, MdL


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