Frau Ostmeier lebt in ihrer eigenen kleinen Welt
geschrieben von THoelck am 01.03.2016, 15:28 Uhr


Die CDU-Abgeordnete Ostmeier hält eine Quotenregelung nicht für angebracht!



Hölck: „Ostmeier lebt in ihrer eigenen kleinen Welt“



 



 



„Frau Kollegin Ostmeier lebt in ihrer eigenen kleinen Welt!“ Anders seien die Äußerungen zur Frauenquote  von Barbara Ostmeier nicht zu deuten, so der Haseldorfer Landtagsabgeordnete Thomas Hölck. Die CDU-Abgeordnete Ostmeier hält eine Quotenregelung für unangebracht, weil sie in der Praxis noch nie erlebt habe, dass eine Frau von einem Mann „weggegrätscht“ worden sei, zitiert Hölck einen entsprechenden Bericht. Anfang Februar unterlag die Landtagskollegin, die CDU-Bildungsexpertin Heike Franzen, im Wahlkreis 6 (Dithmarschen-Schleswig) bei einer Kampfabstimmung für die Nominierung zur Landtagswahl einem Mann, dem Erfder Bürgermeister Thomas Klömmer.



Die Wahl hat landesweit für Schlagzeilen gesorgt, weil Thomas Klömmer mit umstrittenen Methoden für seine Wahl mobilisiert hatte. Klömmer hatte im Vorwege zur Kandidatenaufstellung um neue Parteimitglieder mit dem Hinweis für sich geworben, sie könnten nach der Wahl zum Landtagskandidaten wieder austreten. „Die Kollegin Ostmeier müsste das eigentlich mitbekommen haben, sofern sie den Pressespiegel aufmerksam gelesen hat“, so Hölck.



„Die Behauptung, dass die CDU als einzige Partei über eine Gruppe für Frauen verfüge, ist Quatsch und entspricht nicht der Wahrheit“, so der Hasledorfer Abgeordnete. Die AsF, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, kämpft seit Jahrzehnten erfolgreich für die Rechte von Frauen.



Am Rande bemerkt: Dass die Wahlkreismitgliederversammlung des CDU-Spitzenkandidaten verschoben werden musste, weil 39 weibliche Parteimitglieder, die gleichzeitig Ehefrauen von Parteimitgliedern sind, nicht eingeladen wurden, war wohl eine technische Panne, frotzelt Hölck.



 



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