SPD Osterrönfeld

Neuer Hafen Kiel-Canal
Neuer Hafen Kiel-Canal
 
Ein Bericht von der Baubesichtigung im November 2009 [hier ein Bericht aus 2010].
 
Der Bau des Neuen Hafen Kiel-Canal in Osterrönfeld geht voran. Davon konnten sich Osterrönfelder Bürgerinnen und Bürger auf der Großbaustelle im November 2009 selbst überzeugen, die der öffentlichen Einladung der Betreibergesellschaft zu der Baubesichtigung gefolgt waren. Seitens der SPD nahmen die beiden Gemeindevertreter Matthias Baldes und Jan-Niklas Potten an der Baubesichtigung teil.
 
Vertreter des durchführenden Ingenieur-Büros führten Interessierte über das Baufeld, wo bereits die ersten Rammarbeiten für den neuen Schwerlasthafen am Nord-Ostsee-Kanal beobachtet werden konnten. Die ca. 25 Meter langen Stahlelemente werden mittels einer Vibrationsramme bis Mai 2010 in den Boden getrieben. Der Hafen wird eine 300 Meter lange Kaianlage erhalten und ca. 25 Millionen Euro kosten. Nach Fertigstellung ist dieser der einzige Schwerlasthafen in Schleswig-Holstein, an dem derart große und schwere Güter umgeschlagen werden können. Der Hafen wird durch eine Kooperation zwischen der Gemeinde Osterrönfeld und der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde (WfG) gebaut. Dafür wurde die "Neuer Hafen Kiel-Canal GmbH" gegründet, die von Vertretern beider Seiten geführt wird. Mit einer Fertigstellung des Neuen Hafen Kiel-Canal ist im Frühjahr 2011 zu rechnen.
 
Parallel zum Hafenneubau wird auch eine neue Straßenanbindung geplant und befindet sich teilweise bereits im Bau. Diese Straße wird nach dem bekannten Windkraftpionier, Albert Betz, benannt. Nach Fertigstellung des neuen Hafens wird der während der Bauarbeiten unterbrochene Kanalweg über die neue Straßenführung durch den Hafen geführt werden, sodass Fahrradfahrer und Fußgänger weiterhin am Kanal entlang fahren/gehen können.
 
Hintergrund für den Bau des Hafens ist die Ansiedlung des Windkraftanlagenherstellers REpower, der sich unmittelbar neben dem neu entstehenden Hafen mit einem Entwicklungs- und Produktionsstandort niederlässt. Der Hafen wird allerdings nicht nur REpower zur Verfügung stehen, sondern vielmehr auch weiteren Unternehmen, die ihre Güter über den Hafen umschlagen wollen. In diesem Zusammenhang werden weitere Firmenansiedlungen in den angrenzenden Gewerbegebieten erwartet. Weitere Informationen zur REpower-Ansiedlung finden Sie hier [mehr].
 
Nachfolgend finden Sie einige Bilder vom Bau des neuen Hafens, die während einer Baubesichtigung im November 2009 entstanden:
 

Ausguck Hafenbau

Von dieser Aussichtsplattform kann die Baustelle bestens überblickt werden.

Spundw?nde

Diese Spundwände werden für den Bau der Kaianlage verwendet.

Rammarbeiten

Per Vibrationsramme werden die Spundwände eingetrieben.

Spundw?nde

Die Spundwände werden über 20 Meter in den Boden getrieben.

Provisorischer Anleger

Dieser provisorische Anleger dient der Baustellenbelieferung per Schiff.

Hochbr?cke kontra Baustelle

In Sichtweite zur Hochbrücke und Schwebefähre wird der neue Hafen gebaut.

Neue Stra?e

Teilweise ist die neue "Albert-Betz-Straße" schon im Bau.

Repower ebenfalls im Bau

Der neue REpower-Standort befindet sich ebenfalls im Bau.

Repower auf dem Plan

So soll das REpower-Gebäude aussehen, wenn es fertig ist.

 
Verkehrskonzept
Verkehrskonzept: Ideen und Hinweise gesucht!
UNTERSCHRIFTENAKTION
Wetter in Osterr├Ânfeld
Osterr├Ânfeld im Blick
Der Hafenneubau in Osterr├Ânfeld
Der Hafenneubau...
Neu erschienen unter www.spd-osterroenfeld.de