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Leserbrief vom 22.05.20

Veröffentlicht am 02.06.2020, 12:05 Uhr     Druckversion

Zukünftige Stadtbücherei – eine unendliche Geschichte?

Leben wir eigentlich in Schilda oder doch in Kappeln? Diese Frage stellt sich mir bei den so sehr gegensätzlichen Meinungen bezüglich der Standortwahl der „Stadtbücheriei Kappeln“, welches sich zu einem überaus kostenträchtigen Projekt entwickelt. Von der Beschlußfassung vor knapp 5 Monaten bis heute liegen wir bei einer – leider auch nur geschätzten – Kostensteigerung von 70 %, in denen grundlegende, evtl. sehr kostenintensive Faktoren wie z.B. der Brandschutz, noch nicht berücksichtigt wurden. Damit ist der Weg zu weiteren Verteuerungen noch völlig offen. 

Für den Vermieter der Stadtpassage bietet sich hier die Möglichkeit seit längerem überwiegend ungenutzte Räumlichkeiten einem sinnvollen Zweck zuzuführen, seine Immobilie über einen Zeitraum von 20 Jahren gesichert zu vermieten, und verbunden damit, positive optische Veränderungen im und am Gebäude herbeizuführen. Welcher Unternehmer würde hier einfach Nein sagen? Aus geschäftlicher Sicht ist doch so ein Übereinkommen sehr gut nachvollziehbar. 

Aber sowohl die verfügbare Größe des Objektes, als auch die Kosten für den Umbau zu einer Bücherei betreffend, hat es Herr Traulsen - Chef der Verwaltung und in der Verantwortung stehend - verstanden, einen Beschluß zu formulieren, der nicht auf Fakten beruht, sondern auf, ich zitiere: „Die Umbaukosten von 200.000 Euro waren eine Schätzung……, die auf Annahmen beruhten, die auf einem Bauchgefühl basierten. Dieser Zahl liegt nichts Konkretes zugrunde.“ Zitat Ende. 

Wenn es um Beträge im sechsstelligen Bereich, und evtl. darüber hinausgeht, dürfen Entscheidungen nicht einfach auf ein „Bauchgefühl“ hin getroffen werden, sondern es ist vorher äußerst sorgfältige Recherche erforderlich! Eindeutig hat es diese hier nicht gegeben.

Eine von Seiten der SPD gewünschte, seriöse und fundierte Kostengegenüberstellung für den Umbau des jetzigen, und im Besitz der Stadt Kappeln befindlichen Büchereigebäudes, und der zu erwartenden Kosten im Umzugsfalle in die für 20 Jahre anzumietende Stadtpassage, wurde seinerzeit einfach weggewischt.

Leider setzt sich diese Art des Umganges mit Wortmeldungen und Vorschlägen, die von der SPD-Fraktion kommen fort. So auch während des Hauptausschusses vom vergangenen Montag. Hier fanden SPD-Vorschläge zu allgemeinen Geldeinsparungen hinsichtlich der durch die Corona-Krise auf die Stadt Kappeln zukommenden finanziellen Einbußen keine Mehrheit. Die von Seiten der SPD vor den Beschlußfassungen angeregten Vorschläge zu interfraktionellen Gesprächen bzgl. Sparmaßnahmen beim Mobiliar und eine Reduzierung der anzumietenden Fläche der zukünftigen Bücherei betreffend, fanden ebenfalls kein Gehör, obwohl allen Mitgliedern des Hauptausschusses jetzt bereits klar ist, daß die Corona-Krise die städtischen Finanzen in bisher nicht gekanntem Ausmaß beuteln wird und, wie es anläßlich der Sitzung formuliert wurde: „…die Kosten werden uns um die Ohren fliegen…..!“ Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, aber für mich hat der Ablauf des bisherigen Geschehens „Ein Gschmäckle“, wie der Schwabe sagt. 

Es täte uns allen gut, wenn zu vernünftiger Sachpolitik zurückgekehrt würde!

Die Bürger Kappelns können jedenfalls auch in Zukunft davon ausgehen, daß die SPD Kappeln durchschaubare und gut begründete Beschlüsse befürworten und unterstützen wird.

 


Jürgen Strahl

Ortsvereinsvorsitzender

SPD-Ortsverein Kappeln

Homepage: SPD-Kappeln


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