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Erfolgsgeschichte Deutsche Einheit
Veröffentlicht am 03.10.2015, 11:19 Uhr 
SPD-Kreisvorsitzender Stefan Weber fordert, Wohnungen zu bauen, statt Mauern zu errichten.
„Große Aufgaben lassen sich bewältigen, wenn alle bereit sind, solidarisch die Lasten zu tragen“. Mit diesen Worten nimmt der Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Segeberg, Stefan Weber, zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit Stellung. 40 Jahre Teilung hätten tiefe Spuren hinterlassen und auch Gräben aufgeworfen. Das Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands zu verwirklichen, sei schon immer eine Herausforderung gewesen. „Angesichts der maroden Infrastruktur in den damals neuen Bundesländern stand die Bundesrepublik aber vor einer Ausnahmesituation ohne Beispiel“, erinnert der Sozialdemokrat. Nur durch Solidarität und Gemeinsinn konnte die Aufbauleistung gelingen.
Viele Versprechen der Anfangszeit hätten sich leider schnell als Wunschgebilde entpuppt. Dennoch könne man heute feststellen, dass die gedankliche Spaltung in Ost und West einem gleichgewichtigen nebeneinander von Regionen gewichen ist. „Der zeitliche Abstand von einem viertel Jahrhundert zeigt, dass Geduld und Beharrlichkeit erforderlich sind, wenn man blühende Landschaften schaffen will“, so das Fazit von Stefan Weber.
Die „friedliche Revolution“ sei ein wunderbares Beispiel dafür, das Veränderungen auch ohne Blutvergießen möglich sind. „Leider müssen wir derzeit erleben, dass dies nicht immer und überall möglich ist“, stellt der Kreisvorsitzende fest. „Umso mehr sollten wir dankbar sein für die historische Chance, die sich 1989/90 bot. Die Entspannungspolitik von Willy Brandt und Egon Bahr hat dafür die Voraussetzungen geschaffen.“ Aber ohne den Mut der Ostdeutschen, für ihre Freiheit einzustehen, wäre die historische Wende nicht in Gang gekommen.
„Wir alle sollten die Erfahrungen der Wiedervereinigung für künftige Herausforderungen nutzen“, fordert Stefan Weber. „Es ist besser, Wohnungen zu bauen, als Mauern zu errichten.“
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