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Florian Six war vier Tage als „Bundestagsabgeordneter“ in der Hauptstadt

Veröffentlicht am 17.06.2015, 10:36 Uhr     Druckversion

Henstedt-Ulzburger auf Einladung von Thönnes  bei „Jugend und Parlament“

Vom 13. bis 16. Juni 2015 fand im Deutschen Bundestag die Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. 315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet übernahmen für vier Tage die Rollen von Abgeordneten. Auf Einladung von SPD-MdB Franz Thönnes nahm auch Florian Six aus Henstedt-Ulzburg teil. Der Abiturient am Alstergymnasium hatte bereits Gelegenheit Aufgaben der Interessenvertretung als Mitglied der Schülervertretung und stellvertre

„Die jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 20 Jahren durchspielten den Weg der Gesetzgebung, um die komplexen parlamentarischen Abläufe und die Arbeit der Fraktionen kennenzulernen“, beschreibt der SPD-Politiker das Programm. Hierfür wurden vier Gesetzentwürfe in Arbeits-, Ausschuss-, Landesgruppen- und Fraktionssitzungen debattiert und abschließend im Parlament zur Abstimmung gestellt.

Dabei wurde ihnen jeweils die Rolle eines fiktiven Bundestagsabgeordneten zugelost. Mit dieser mussten sie sich identifizieren und dessen politische Ansichten übernehmen. „Ich spielte Roman Grabner, einen 40-jährigen Bibliothekar, der als hessischer Abgeordneter der ‚Partei für soziale Gerechtigkeit‘ im Parlament sitzt“, so der 19-jährige Henstedt-Ulzburger. 

Am 15. Juni gab es dann auch die Gelegenheit für einen kurzen Besuch im Berliner Büro des SPD-Politikers, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Darüber hinaus diskutierten Vorstandsmitglieder aller fünf Bundestagsfraktionen mit den Teilnehmern. Auch Thönnes traf sich mit Florian, um sich von dem Jungpolitiker dessen Eindrücke und Erfahrungen schildern zu lassen. 

Florian Six: „Das waren intensive Tage, in denen ich viel über das Gesetzgebungsverfahren und das Verhältnis zwischen Regierung und Opposition lernen konnte. Dass ich auch noch zum Vorsitzenden meiner Fraktion gewählt wurde, hat das Planspiel noch spannender gemacht. Dieser Einblick hat mein Interesse an Politik noch verstärkt.“

„Jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, einen detaillierten Einblick in das zu erhalten, was wir hier in jeder Sitzungswoche tun, unterstütze ich gerne. Denn alle Parteien brauchen Nachwuchs, der mit frischen Ideen die bisherige Politik kritisch hinterfragt. Dabei die parlamentarischen Abläufe zu verstehen, kann nur weiterhelfen“, erläutert Thönnes.

Homepage: Franz Thönnes


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