SPD-Kreisverband Stormarn

Lehrerbildung braucht Weiterentwicklung

Veröffentlicht am 22.05.2014, 21:59 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, MdL

Zur heutigen Pressekonferenz mehrerer Lehrer- und Fachverbände erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat:

Mit dem neuen Schulgesetz haben Schülerinnen und Schüler nach der Grundschule die Wahl zwischen zwei gleichwertigen Alternativen, der Gemeinschaftsschule und dem Gymnasium. Später kommen als dritte Säule die beruflichen Schulen hinzu. Anhänger des gegliederten Schulwesens, die das abgelehnt haben, lehnen konsequenterweise nun auch die Reform der Lehrerinnen- und Lehrerbildung ab.

 

Jedoch entwickelt sich die Gesellschaft weiter, also müssen es die Schule und die Lehrerbildung auch tun.

Das in der Vergangenheit übliche Auseinanderklaffen zwischen fachlicher und pädagogischer Qualifikation war einer der Gründe dafür, dass das deutsche Schulwesen eine so starke Abhängigkeit zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg aufwies. Bereits in den letzten Jahren hat es eine Reihe von Reformen gegeben, die dem Rechnung trugen; dies ist auch das Kernziel des neuen Lehrerbildungsgesetzes, das sich derzeit in der parlamentarischen Beratung befindet.

Es ist nach unserer Überzeugung die richtige Antwort, die künftigen Pädagogen in der ersten und in der zweiten Ausbildungsphase so zu qualifizieren, dass sie in beiden Schularten der Sekundarstufe und in der Regel auch in der Oberstufe (Sekundarstufe II) eingesetzt werden können. Das beeinträchtigt die differenzierte Fachlichkeit für die Unterrichtsfächer nicht.

Die anstehenden schriftlichen und mündlichen Anhörungen im Bildungsausschuss werden Gelegenheit zur vertieften Diskussion bieten. Der von der Opposition geforderte Ausstieg aus der parlamentarischen Behandlung wäre Arbeitsverweigerung auf dem Rücken der künftigen Lehrer und ihrer Schüler.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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