SPD-Kreisverband Stormarn

Nat├╝rlich muss sich die Lage an den Schulen verbessern

Veröffentlicht am 14.06.2014, 11:41 Uhr     Druckversion

Foto: von Pein, Habersaat

┬äUnser ┬éideologisches Bildungsziel┬Ĺ ist es, jedem Kind in Schleswig-Holstein durch individuelle F├Ârderung den bestm├Âglichen Schulabschluss zu erm├Âglichen. So reagieren die Stormarner SPD-Abgeordneten auf die aktuelle Kritik ihrer CDU-Kollegen aus dem Landtag. Martin Habersaat aus Barsb├╝ttel ist stellvertretender Vorsitzender und bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, Tobias von Pein aus L├╝tjensee ist f├╝r die Beruflichen Schulen zust├Ąndig und Mitglied des Innen- und Rechtsausschusses des Landtags.  

 

Martin Habersaat: ┬äDas Thema ist eigentlich zu wichtig, um daraus ein ├Âdes Oppositions- Regierungs- Beschimpfungsspiel zu machen. Deshalb beantworten wir die CDU-Vorw├╝rfe auf zwei Ebenen.┬ô

 

Den sachlichen Ton ├╝bernimmt Tobias von Pein:

┬äAn den Schulen in Schleswig-Holstein gibt es zu wenig Lehrerinnen und Lehrer. Es fehlen etwa 1200 Lehrkr├Ąfte, so hat es Bildungsministerin Wara Wende in ihrer ehrlichen Er├Âffnungsbilanz benannt. Diese L├╝cke muss Schritt f├╝r Schritt geschlossen werden. Dabei helfen werden die 37 Millionen Euro, die das Land k├╝nftig durch die ├ťbernahme der BAf├ÂG-Kosten durch den Bund spart. Bereits am Montag (16. Juni) wird der Koalitionsausschuss beschlie├čen, wie das Geld verwendet wird. Klar ist: Es wird komplett in Bildung investiert.┬ô

 

Den Oppositions- Regierungs- Beschimpfungston versucht Martin Habersaat:

┬äDerzeit wird in Schleswig-Holstein im Wesentlichen der Stellenabbaupfad exerziert, den Finanzminister Rainer Wiegard mit dem Bund vereinbart hat. Und nur ein Oppositionsfinanzpolitiker wie Herr Koch schafft es, gleichzeitig mehr Lehrerstellen, einen schnelleren Schuldenabbau  und zus├Ątzliche Investitionen in vielen weiteren Bereichen zu fordern. Tats├Ąchlich hat die aktuelle Regierung den Stellenabbaupfad schon an einigen Stellen aufgeweicht und neue Lehrerstellen ins System gegeben. Das wird sie weiter tun, wann immer sich die Gelegenheit bietet, zum Beispiel jetzt. Nat├╝rlich muss und wird sich die Landesregierung daran messen lassen, die Lage an den Schulen von 2012 bis 2017 verbessert zu haben. Das gilt ├╝brigens nicht nur f├╝r die Lehrerstellen, sondern auch f├╝r den Bereich der Inklusion.┬ô

 

Von Pein: ┬äZu den Entscheidungen, in Trittau und Bargteheide neue Oberstufen einzurichten, stehen wir. Es war der Wunsch Vieler, nach der Grundschule zwei gleichwertige Wege anzubieten, auf denen am Ende auch das Abitur erreicht werden kann. Durch die beruflichen Schulen kommt sp├Ąter ein dritter Weg hinzu.┬ô Habersaat: ┬äUnd wer nicht das Abitur erreicht, soll den f├╝r ihn optimalen Weg gehen k├Ânnen und so gut wie m├Âglich individuell gef├Ârdert werden. Ich verstehe nicht, dass Christdemokraten diese Ziele immer als ┬éideologisch┬Ĺ ablehnen. Aber das muss ich auch nicht, ich bin Sozialdemokrat.┬ô

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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