SPD-Kreisverband Stormarn

Zukunft der Reinfelder Grundschule sichern

Veröffentlicht am 15.08.2014, 19:16 Uhr     Druckversion

Die Sanierung der Matthias-Claudius-Schule muss in 2015 beginnen, fordern SPD und CDU in Reinfeld gemeinsam. „Die gute Reinfelder Grundschule soll in der bekannten Qualität weiterarbeiten können und dafür sind Investitionen in die Sanierung dringend erforderlich“, stellt Torsten Fuhr, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Reinfelder Stadtverordnetenversammlung, fest. Rolf Hanf, SPD-Fraktionsvorsitzender ergänzt, dass die Schüler, Lehrer und Eltern lange genug ge

In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass Entscheidungen über Investitionen im Schulverband, der Träger der Reinfelder Matthias-Claudius-Schule ist, nicht leicht fielen. Seit drei Jahren werde über die Sanierung der Schule diskutiert. Die Stadt Reinfeld hat in der Verbandsversammlung die eine Hälfte der Stimmen und die Gemeinden Barnitz, Feldhorst, Heidekamp, Klein Wesenberg, Wesenberg und Westerau haben die andere Hälfte der Stimmen. Reinfeld trägt hingegen etwa zwei Drittel der Kosten.
 
Gespräche mit dem Ziel den Schulverband zu erhalten, waren nicht von Erfolg gekrönt. Dies so betonen Fuhr und Hanf hätte Priorität gehabt. Um die notwendige Sanierung der Grundschule vor allem im Sinne der Schülerinnen und Schüler anzupacken, ist nunmehr die einzige Möglichkeit den Schulverband aufzulösen. Politische Vertreter Reinfelds und der verbandsangehörigen Gemeinden haben sich auf einen Fahrplan zur Auflösung des Verbandes zum 31. Dezember 2014 verständigt. Ein Abweichen von dieser Vereinbarung hätte zwangsläufig zur Folge, dass Bauarbeiten weiter verzögert würden.
 
In den Beratungen für den Haushalt 2015 der Stadt Reinfeld müssen also die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, fordert der Haupt- und Finanzausschussvorsitzende Lasse Karnatz (SPD). Es gehe nun darum, den von der Verwaltung auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzten Aufwand in sinnvolle Sanierungsabschnitte aufzuteilen, da die Stadt Reinfeld auch den Anteil der Umlandgemeinden zunächst tragen müsse. Bereits in diesem Jahr hatten die Stadtvertreter vorsorglich 800.000 Euro bereitgestellt. Diese Mittel sollten nun in das kommende Jahr übertragen werden, damit es endlich losgehen könne.
 
Allerdings bleibt Reinfeld nicht auf den Kosten sitzen. Alle übrigen Gemeinden, die Schüler auf die Matthias-Claudius-Schule schicken, zahlen eine feste Investitionskostenpauschale je Schüler und Schulkostenbeiträge für Verwaltungs-, Personal- und Sachkosten.
 
Darüber hinaus dürfe nicht vergessen werden, dass die Stadt Reinfeld trotz einer Ausgleichszahlung an die übrigen Gemeinden, die den Schulverband verlassen, auch Vermögen in Form des Schulgebäudes und der Sporthalle in seine Bilanz aufnehme.

Homepage: SPD-Reinfeld


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